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Sprüche über Ausdauer

461 Sprüche — Seite 21

Was Bestand haben soll, verlangt mehr als einen starken Anfang. Ausdauer ist die Fähigkeit, auch dann weiterzugehen, wenn Begeisterung nachlässt, Widerstände wachsen und das Ziel noch fern erscheint. Gerade deshalb ist sie weniger spektakulär als Mut und doch oft die eigentliche Kraft hinter jedem Gelingen.

Im langen Atem zeigt sich, ob Wille nur ein kurzer Impuls oder eine tragfähige Haltung ist. Die Sprüche zu diesem Thema rücken Beharrlichkeit in den Mittelpunkt und erinnern daran, dass viele große Wege nicht durch Tempo, sondern durch Standfestigkeit vollendet werden.

  1. Machen Sie es sich zur Aufgabe, höheren Ansprüchen zu genügen, als andere an Sie stellen.

    Henry Ward Beecher

  2. Was glänzt, ist für den Augenblick geboren, das Echte bleibt der Nachwelt unverloren.

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Durch Ausharren ebnen wir Berge, setzen dem Meere Grenzen und machen aus Steinen Städte und Paläste und Mauern.

    Karl Julius Weber

  4. Es gibt keine Feindschaft zwischen Mann und Frau, die die Nacht überstehen kann.

  5. Kein Gedicht kann lange entzücken oder bestehen, das von einem Wassertrinker geschrieben wurde.

    Horaz

  6. Man muss langsam gehen, sagt das Chamäleon, so wird man schon etwas zu essen finden.

  7. Die Schritte der Menschheit sind langsam. Man kann sie nur in Jahrhunderten messen.

    Georg Büchner

  8. Der Fotograf ist wie der Kabeljau, der eine Million Eier legt, damit eines reif werden möge.

    George Bernard Shaw

  9. Große Werke werden nicht durch Kraft, sondern durch Ausdauer geschaffen.

    Samuel Johnson

  10. Genie ist ewige Geduld.

    Michelangelo

  11. Bleib dran, auch wenn es anders kommt als geplant.

    Walter Scheel

  12. Eine Flaumfeder kann einen Kieselstein rund schleifen, sofern sie von der Hand der Liebe geführt wird.

    Hugo von Hofmannsthal

  13. Erfahren sollst du, dass das, was ihr Unkraut nennt, wenigstens auch die Tugend desselben hat: nämlich nicht zu verderben und auszugehen.

    Wilhelm Raabe

  14. Frauenarbeit – klein und behende, hat einen Anfang und kein Ende.

    René Descartes

  15. Das stille häusliche Glück ist darum das edelste, weil wir es ununterbrochen geniessen können. Geräuschvolles Vergnügen ist nur ein fremder Gast.

    Jean Paul

  16. Dauernd ist jene Liebe, die stets die Kräfte zweier menschlicher Wesen im Gleichgewicht hält.

    Honoré de Balzac

  17. Der Mensch ist seiner Natur nach eine tapfere Bestie.

    Johann Georg Adam Forster

  18. Wer im Großen siegen will, sei im Kleinen fleißig; von eins, zwei kommt man zu drei, von dem Drei zu Dreißig

    Ernst Moritz Arndt

  19. Mit den Fingerspitzen zugreifen – mit den Fäusten festhalten – mit dem Leben verteidigen, … so bringt man's zu was!

    Franz Edler von Pernwald Schönthan

  20. Das Bemühen zu leben währt lebenslänglich.

    Else Pannek