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Sprüche über Beleidigung

59 Sprüche — Seite 2

Eine Beleidigung trifft selten nur das Ohr, sondern meist den Selbstwert und die Würde eines Menschen. Sie kann aus Gedankenlosigkeit, Übermut oder bewusster Kränkung entstehen und hinterlässt oft mehr Nachhall, als dem Augenblick anzusehen ist. Deshalb berührt das Thema Sprache, Macht und menschliche Verletzlichkeit zugleich.

  1. Wir sollten nicht immer gleich annehmen, wir seien absichtlich gekränkt worden.

    Jane Austen

  2. Was Macht hat, mich zu verletzen, ist nicht halb so stark wie mein Gefühl, verletzt werden zu können.

    William Shakespeare

  3. Besser einander beschimpfen als einander beschießen.

    Winston Churchill

  4. In einem guten Wort ist für drei Winter Wärme. Ein böses Wort verletzt wie sechs Monate Frost.

  5. Wenn der Frühling ins Land zieht, wäre es eine Beleidigung der Natur, nicht einzustimmen in ihr Jauchzen.

    John Milton

  6. Es gibt Worte, die gehen in den Kopf wie Splitter ins Fleisch: Man merkt es nicht. Erst nach einer Weile fangen sie an zu schmerzen und zu eitern, und oft hat man seine liebe Not, ehe man sie wieder r …

    Jeremias Gotthelf

  7. Und sollte ich vergessen haben, jemanden zu beschimpfen, dann bitte ich um Verzeihung!

    Johannes Brahms

  8. Diejenigen, welche von ihrer Unantastbarkeit zu hohe Meinung besitzen, zeigen oft eine beleidigende Geringschätzung anderer.

    Heinrich Martin

  9. Es ist eine Eigentümlichkeit des menschlichen Charakters, dass man die, die man beleidigt hat, auch noch hasst.

    Tacitus

  10. Über große Demütigungen trösten wir uns selten - wir vergessen sie.

    Marquis de Vauvenargues

  11. Das Auge des Freundes ist so empfindlich, dass der geringste Anlass es verletzt

  12. Sei doch zu groß, um von jeder Kleinigkeit beleidigt zu werden!

    Alexander Pope

  13. Der Künstler fühlt sich stets gekränkt, wenn's anders kommt, als wie er denkt.

    Wilhelm Busch

  14. Kränkungen haben ihr Gutes: Sie setzen einen ins Recht.

    Henry de Montherlant

  15. Böse Worte verwunden mehr als ein scharfes Schwert.

  16. Wer essen will, soll den Koch nicht beleidigen.

  17. Jeder hat das Recht, alles zu tun, wodurch er keinen verletzt.

    Arthur Schopenhauer

  18. Die Zeit heilt Schmerzen und Streitigkeiten, weil der Mensch sich ändert. Weder der Beleidiger noch der Beleidigte bleiben, was sie einmal waren

    Blaise Pascal

  19. Gerechtigkeit wird nur dort herrschen, wo sich die vom Unrecht nicht Betroffenen genauso entrüsten wie die Beleidigten.

    Platon

  20. Keine Beleidigung würde mich so hart treffen, wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde.

    James Gardner