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Sprüche über Beleidigung

59 Sprüche — Seite 3

Eine Beleidigung trifft selten nur das Ohr, sondern meist den Selbstwert und die Würde eines Menschen. Sie kann aus Gedankenlosigkeit, Übermut oder bewusster Kränkung entstehen und hinterlässt oft mehr Nachhall, als dem Augenblick anzusehen ist. Deshalb berührt das Thema Sprache, Macht und menschliche Verletzlichkeit zugleich.

  1. Unterhaltung ist gut, wenn sie nicht unsittlich, sondern anständig ist, und wenn ihretwegen nicht andere leiden müssen.

    Leo Tolstoi

  2. Es gibt im Seelenleben des Menschen feine, liebliche Dinge, die so zart sind, dass sie zerstört werden, wenn man sie mit Worten berührt.

    August Pauly

  3. Man schimpft den Gerber nicht, so man ihn schäbigen Kerl nennt.

  4. Ich scheue Kritik, die nur verletzt, ohne zu bessern und halte die meinige nicht einmal für berechtigt. Zuerst muss man wissen, dann erst fragt sich, ob man besser wisse.

    Alexander von Villers

  5. Große Völker vergessen zwar Leiden, nicht aber Demütigungen.

    Winston Churchill

  6. Die Wahrheit verletzt tiefer als jede Beleidigung.

    Donatien A. F. Marquis de Sade

  7. Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein; sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Wenn man liebt, dann gedenkt man der Kränkung nicht lange.

    Fjodor M. Dostojewski

  9. Die Beleidigung durch eine Frau verletzt das Herz, während das, was ein Mann sagt, davonfliegt wie ein Vogel

  10. Eher wird ein Unrecht verziehen als eine Beleidigung.

    Philip Chesterfield

  11. Jede einem Menschen zugefügte Beleidigung, geleichgültig, welcher Rasse er angehört, ist eine Herabwürdigung der ganzen Menschheit.

    Albert Camus

  12. Wer einen Gast nicht nötigt, wird ihn noch beleidigen.

  13. Ein schlimmes Wort ist leicht zurückgegeben, aber nur schwer zurückgenommen.

    Georg Jacob F. P. H. Dechent

  14. Empfindlichkeit ist in den meisten Fällen Dummheit.

    Heinrich Martin

  15. Der Beleidigte verzeiht, der Beleidiger niemals.

    Filippo Pananti

  16. Beschimpfungen sind sehr erniedrigend für den, der sie ausstößt, währenddem sie denjenigen, an den sie gerichtet sind, nicht demütigen können

    Alphonse Karr

  17. Das Schmollen ist eigentlich das Aufprotzen der weiblichen Artillerie; wer bereits öfter beschossen wurde, fühlt sich schon versucht, bei der bloßen Veranstaltung die weiße Fahne auszustrecken.

    Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau

  18. Einige würden auch nach der Sonne schlagen, sie sie beleidigte.

    Herman Melville

  19. Wo man den Esel krönt, da ist Stadt und Land gehöhnt.

  20. Beleidigungen sind die Gründe derjenigen, die unrecht haben.

    Jean-Jacques Rousseau