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Sprüche über Bescheidenheit

423 Sprüche — Seite 5

Nicht im Anspruch, sondern im rechten Maß zeigt sich oft wahre Größe. Bescheidenheit bewahrt davor, das Eigene zu überschätzen, und öffnet zugleich den Blick für das, was ohne Prunk und Lärm wertvoll ist. Darum wirkt dieses Thema still, besitzt aber eine tiefe moralische Kraft.

Ihr Reiz liegt darin, dass sie weder sich selbst verleugnet noch nach Bewunderung greift. Die Sprüche zu diesem Thema schildern Bescheidenheit als Haltung der Klarheit und inneren Ordnung, in der Würde nicht aus Überhebung, sondern aus Maß entsteht.

  1. Um nicht sehr unglücklich zu werden, ist das sicherste Mittel, dass man nicht verlange, sehr glücklich zu sein.

    Arthur Schopenhauer

  2. Verzicht auf Eigennutz bringt Himmel und Erde über dich!

  3. Mehr sein als scheinen - viel leisten und wenig hervortreten

    Helmuth James Graf von Moltke

  4. Wir müssen das ernten, was wir zuvor gesät haben, und hinnehmen, was die Saat uns bringt.

    Gottfried von Strassburg

  5. Tugend ist wie ein kostbarer Stein - am besten in einfacher Fassung.

    Francis Bacon

  6. Das Größte und Wunderbarste ist das Einfachste.

    Walter Rathenau

  7. Ein einfacher Zweig ist dem Vogel lieber als ein goldener Käfig.

  8. Der überlegene Mensch lebt still und ruhig. Er wartet auf den Willen des Himmels. Der niedrige Mensch begibt sich in Gefahr und hofft auf die Wendung des Glücks

    Konfuzius

  9. Im Leben ist es besser, zu wollen, was man nicht hat, als zu haben, was man nicht will.

    Jonathan Swift

  10. Der vernünftige Genuss der Gegenwart ist die einzig vernünftige Sorge für die Zukunft.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  11. Ein Thron ist nur ein mit Samt garniertes Brett.

    Napoleon

  12. Vorhandenes Vermögen soll man betrachten als eine Schutzmauer gegen die vielen möglichen Übel und Unfälle, nicht als eine Erlaubnis oder gar Verpflichtung, die Plaisiers der Welt heranzuschaffen.

    Arthur Schopenhauer

  13. Wenn der Mensch sein Fleisch mit Maßen nährt, dann ist auch sein Betragen fröhlich und umgänglich

    Hildegard von Bingen

  14. Das Vaterunser lehrt uns, nur für das Brot des heutigen Tages zu bitten.

    Andrew Carnegie

  15. Finde heraus, wo deine stärksten Wurzeln liegen, und verlange nicht nach anderen Welten

    Henry David Thoreau

  16. Lass dir an dem Bewusstsein genügen, deine Pflicht getan zu haben; andere mögen es erkennen oder nicht.

    Christoph Martin Wieland

  17. Fröhliche Armut ist großer Reichtum ohne Gut.

    Bernhard Freidank

  18. Wenn du zum Wort nicht ohne Not, nicht ohne Hunger greifst zum Brot, bringt dir dein Reden nicht Verdruss, nie Unbehagen dein Genuss.

    Friedrich Rückert

  19. Kein Wissen scheint schwerer zu erwerben als die Erkenntnis, wann man aufhören muss.

    Jonathan Swift

  20. Furchtlos, doch mit Bescheidenheit beschreite des Lebens Stege. Wer immer nur im Mittelpunkt steht, steht allen andern im Wege.