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Sprüche über Bescheidenheit

423 Sprüche — Seite 6

Nicht im Anspruch, sondern im rechten Maß zeigt sich oft wahre Größe. Bescheidenheit bewahrt davor, das Eigene zu überschätzen, und öffnet zugleich den Blick für das, was ohne Prunk und Lärm wertvoll ist. Darum wirkt dieses Thema still, besitzt aber eine tiefe moralische Kraft.

Ihr Reiz liegt darin, dass sie weder sich selbst verleugnet noch nach Bewunderung greift. Die Sprüche zu diesem Thema schildern Bescheidenheit als Haltung der Klarheit und inneren Ordnung, in der Würde nicht aus Überhebung, sondern aus Maß entsteht.

  1. Wo Sparsamkeit haushält, wächst der Speck am Balken.

  2. Liebe mich wenig, aber liebe mich lang

    Karl Friedrich Wilhelm Wander

  3. Ein Müder kann sogar auf dem Misthaufen schlafen.

  4. Das Weib trachtet unendlich mehr danach, glücklich zu machen, als glücklich zu sein.

    Bogumil Goltz

  5. Wer das Wohlergehen anderer über sein eigenes stellt, erschließt sich eine unerschöpfliche Quelle von Mut und Entschlossenheit

    Dalai Lama

  6. Wem nicht wenig genügt, den macht kein Reichtum satt.

    Christoph Martin Wieland

  7. Lass dir an dem Bewusstsein genügen, deine Pflicht getan zu haben; andere mögen es erkennen oder nicht.

    Christoph Martin Wieland

  8. Furchtlos, doch mit Bescheidenheit beschreite des Lebens Stege. Wer immer nur im Mittelpunkt steht, steht allen andern im Wege.

  9. Fröhliche Armut ist großer Reichtum ohne Gut.

    Bernhard Freidank

  10. Kein Wissen scheint schwerer zu erwerben als die Erkenntnis, wann man aufhören muss.

    Jonathan Swift

  11. Ist der Mensch mäßig und genügsam, so ist auch das Alter keine schwere Last, ist er es nicht, so ist auch die Jugend voller Beschwerden.

    Platon

  12. Durch Enthaltsamkeit und Ruhe werden viele Krankheiten geheilt.

    Hippokrates von Kós

  13. Die Gesundheit zu erhalten: Nicht bis zur Sättigung essen, sich vor Anstrengungen nicht scheuen!

    Hippokrates von Kós

  14. Dem Armen ist nicht mehr gegeben als gute Hoffnung, übles Leben

    Bernhard Freidank

  15. Der Mäßige, das ist eigentlich der wahre Feinschmecker und Genussmensch.

    Emanuel Wertheimer

  16. In bescheidenen Verhältnissen ist es leicht, Gleichheit walten zu lassen.

    Tacitus

  17. Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die hübschen Sterne und die Lampe am Winterabend. Es ist so viel schönes Licht in der Welt.

    Wilhelm Raabe

  18. Nur ein großer Geist wagt es, einfach im Stil zu sein.

    Stendhal

  19. Der Wein ist ein Ding, in wunderbarer Weise für den Menschen geeignet, vorausgesetzt, dass er bei guter und schlechter Gesundheit sinnvoll und in rechtem Maße verwandt wird.

    Hippokrates von Kós

  20. Man kann nur wahr sein, indem man übertreibt. Das Problem besteht darin, auf harmonische Weise zu übertreiben.

    Gustave Flaubert