Sprüche über Chance
783 Sprüche — Seite 34
Nicht jeder Neubeginn kündigt sich groß an, doch in vielen unscheinbaren Momenten liegt bereits eine Chance verborgen. Sie fordert Aufmerksamkeit, Mut und die Bereitschaft, das Mögliche höher zu achten als das Gewohnte. Darum gehört dieses Thema zu den hoffnungsvollsten und zugleich anspruchsvollsten des Lebens.
Ihr Wert liegt darin, dass sie Zukunft nicht verspricht, sondern eröffnet. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Gelegenheit und Entscheidung zusammenwirken und warum selbst ein kleiner Schritt weitreichend werden kann, wenn er im richtigen Augenblick gewagt wird.
Kleine Gelegenheiten sind oftmals der Beginn von großen Unternehmungen.
— Demosthenes
Das Leben ist entweder ein Seil, oder ein Federbett. Man gebe mir das Seil.
— Albrecht Dürer
Ich weiss, dass das Leben wirklich immer wieder von vorn anfängt, immer wieder, und man ist wieder jung.
— Franziska Gräfin zu Reventlow
Es gibt wenig ganz außerordentliche Menschen, aber ein jeder hat einen Zeitpunkt des Lebens, wo er sich selbst übertrifft, und von diesem muss man Gebrauch machen
— Carl Philipp Gottfried von Clausewitz
Jeder neue Tag ist wie ein Bote Gottes, den man gebührend empfangen muss.
Warum können Engel fliegen? Weil sie sich leicht nehmen.
— Gilbert Keith Chesterton
Man kann alles, was man will, sobald man nichts will, als was man kann
— Christoph Martin Wieland
Eine Idee, die nicht verwirklicht wird, ist nur eine Idee.
— Else Pannek
Sich der eigenen Leere zu stellen, kann ein Anfang sein.
— Else Pannek
Wünsche in die Realität umzusetzen, ist die Herausforderung, an der alles scheitert oder zu einem großen Abenteuer wird.
— Else Pannek
Auf einem Boden voll ungetaner Dinge hat Neues keinen Platz zum Wachsen.
— Else Pannek
Schwierigkeiten beim Namen zu nennen, verleiht ihnen Gestalt — lässt sie begreifen, macht sie greifbar.
— Else Pannek
Wer Pflanzen wachsen lässt, der hat auch Schmetterlinge.
— Else Pannek
Jede Bedrängnis ist nur ein Engpass zu einer Weite.
— Johannes Peter Müller
Wolken ziehen auf, von Zeit zu Zeit - sie bringen die Chance, ein wenig auszuruhen von der Betrachtung des Mondes.
— Matsuo Bashō
Im bloßen Wünschen bleiben Narren untätig. Wo aber ein Wille ist, findet die Weisheit ihren Weg.
— George Crabbe
Worte sind wie die Kleider der Gedanken wenige Schriftsteller aber wissen ihre Gedanken zu kleiden
— Gottlieb Moritz Saphir
In Träumen, Spiegeln und Wasser trifft man den Himmel und die Erde.
Manchmal ist die richtige Frage das bessere Argument
— Rainer Karius
Viele Tränen sind Perlen, die nicht gehoben wurden.
— Peter Sirius