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Sprüche über Charakter

500 Sprüche — Seite 4

Woran ein Mensch im Innersten zu erkennen ist, offenbart sich selten in glatten Worten, sondern in Haltung, Verhalten und Beständigkeit. Charakter meint jene innere Form, die Entscheidungen prägt und auch dort trägt, wo Vorteil, Angst oder Druck anderes nahelegen. Darum zählt dieses Thema zu den ernstesten Fragen des Menschlichen.

Seine Bewährung geschieht vor allem in Grenzsituationen, nicht im bequemen Einverständnis mit sich selbst. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Mut, Wahrhaftigkeit und Selbstbeherrschung zusammengehören und warum guter Charakter erst dort sichtbar wird, wo etwas auf dem Spiel steht.

  1. Nimm mich wie Gott mich hat gemacht, und leih mir keine fremden Züge.

    Annette von Droste-Hülshoff

  2. Mit Neid bedecken viele ihre Blöße

    Richard von Schaukal

  3. Eigensinn ist kein Fehler des Verstandes, er ist ein Fehler des Gemüts. Diese Unbeugsamkeit des Willens, diese Reizbarkeit gegen fremde Einrede hat ihren Grund nur in einer besonderen Art von Selbstsu …

    Carl Philipp Gottfried von Clausewitz

  4. Seine Seele zeigt der Mensch nur in seinem Tun

    Reinhold Messner

  5. Wer in seinem Innern geordnet und wohlbestellt ist, der kümmert sich nicht um das sonderbare und verkehrte Treiben der Menschen. Nur soweit wird der Mensch gehindert und zerstreut, als er von den …

    Thomas à Kempis

  6. Starke Individualitäten sind widerspenstig gegen Erziehung, weil sie schon einen Erzieher in sich haben, der dem zweiten widerspricht.

    August Pauly

  7. Wer Schadenfreude bei des Nächsten Unglück zeigt, Der hat den Gipfelpunkt der Schlechtigkeit erreicht.

    Heinrich Martin

  8. Jeder Mensch hat seine guten Seiten. Man muss nur die schlechten umblättern.

    Friedrich Georg Jünger

  9. Intelligenz ist keine Voraussetzung für Charakter.

    Else Pannek

  10. Dass uns der Anblick der Tiere so ergötzt, beruht hauptsächlich darauf, dass es uns freut, unser eigenes Wesen so vereinfacht vor uns zu sehen

    Arthur Schopenhauer

  11. Alle Mädchen sind gut, schön und hübsch. Wo kommen bloß die vielen bösen Weiber her?

  12. Wer heute einen Gedanken sät, erntet morgen die Tat, übermorgen die Gewohnheit, danach den Charakter und endlich sein Schicksal.

    Gottfried Keller

  13. Denke an deine jetzigen Segnungen, von denen jeder Mensch viele hat, nicht an deine vergangenen Missgeschicke, von denen alle Menschen einige haben.

    Charles John Huffam Dickens

  14. Ohne Grundsätze ist der Mensch wie ein Schiff ohne Steuer und Kompass, das von jedem Winde hin und her getrieben wird.

    Samuel Smiles

  15. Die Tierquälerei ist ein Verbrechen und schädigt als solches nicht das Opfer allein, sondern auch den Täter, weil es dessen Charakter entadelt.

    Bertha Freifrau von Suttner

  16. Sich selbst etwas versprechen und es nicht halten ist der nächste Weg zur Nullität und Charakterlosigkeit

    Christian Friedrich Hebbel

  17. Bekenne dich mutig zu dir selbst, das steht dir besser als Täuschen und Zwingen. Im Grunde verlangt kein Mensch von dir, dass du sollst über dich selber springen.

    Victor Blüthgen

  18. Offenheit ist ein Luxus der Freiheit, den sich nur derjenige leisten kann, d er genug Stärke nicht nur für die Folgen hat, sondern auch für den eventuellen Missbrauch.

    Christa Schyboll

  19. Wer trinkt, offenbart sein wahres Wesen.

  20. Das größte Übel bei den Menschen ist ihre Unersättlichkeit.

    Menander