Sprüche und Zitate von Christian Friedrich Hebbel
118 Zitate — Seite 4
Über den Autor
Dramatiker · Deutsch · 1813 - 1863
Christian Friedrich Hebbel (1813–1863) schrieb die Trauerstücke Agnes Bernauer und Maria Magdalena sowie die bis heute maßgebliche Theaterfassung der Nibelungen.
Mehr auf WikipediaEs gleicht, wer jedem zu raten, statt einem zu helfen, wählt, einer tüchtig sausenden Mühle, der es an Steinen fehlt.
✦ 3.9Was der Mensch auch gewinnt, er muss es teuer bezahlen, wär es auch nur mit der Furcht, ob er's nicht wieder verliert.
✦ 3.9Mit Blitzen kann man die Welt erleuchten, aber keinen Ofen heizen.
✦ 3.9Natur wiederholt ewig in weiterer Ausdehnung denselben Gedanken. Darum ist der Tropfen ein Bild des Meeres.
✦ 3.9Einem warf ich im Schiffbruch ein Brett zu. Vom Tode gerettet, sprach er: "Was kostet das Brett? Dankbar bezahl' ich das Holz!"
✦ 3.9Der Genuss des Humors setzt höchste geistige Freiheit voraus
✦ 3.9Wie viele Lichter verdanken bloß Ihrem Leuchter, dass man sie sieht.
✦ 3.9Des Menschen Glück ist nicht an seine Kraft, sondern an seine Laune geknüpft.
✦ 3.9Wie oft verwechselt man Einfälle mit Ideen!
✦ 3.9Der Utopist sieht das Paradies, der Realist das Paradies plus Schlange
✦ 3.9Wenn ein Paar Liebende einander versprechen, dass sie aneinander denken wollen, so versprechen sie sich eigentlich, dass sie atmen wollen.
✦ 3.9Eine Reise ist der Trunk aus der Quelle des Lebens.
✦ 3.9Nur in der Träne des Schmerzes spiegelt sich der Regenbogen einer besseren Welt.
✦ 3.9Der Jugend wird oft der Vorwurf gemacht, sie glaube, dass die Welt mit ihr erst anfange. Aber das Alter glaubt noch öfter, dass mit ihm die Welt aufhöre.
✦ 3.8An kleinen Dingen muss man sich nicht stoßen, wenn man zu großen auf dem Weg ist.
✦ 3.8Halte das Glück wie den Vogel: so leise und lose wie möglich! Dünkt er sich selber nur frei, bleibt er dir gern in der Hand.
✦ 3.8Mancher findet nur darum ein Haar in der Suppe, weil er das eigene Haupt schüttelt, solange er ißt.
✦ 3.8Nicht was der Mensch ist, nur was er tut, ist sein unverlierbares Eigentum.
✦ 3.8Unsere Tugenden sind meist die Bastarde unserer Sünden.
✦ 3.8Eine Reise ist wie ein Trunk aus der Quelle des Lebens.
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