Sprüche und Zitate von Christian Friedrich Hebbel
118 Zitate — Seite 5
Über den Autor
Dramatiker · Deutsch · 1813 - 1863
Christian Friedrich Hebbel (1813–1863) schrieb die Trauerstücke Agnes Bernauer und Maria Magdalena sowie die bis heute maßgebliche Theaterfassung der Nibelungen.
Mehr auf WikipediaZum Mitleiden gab die Natur vielen ein Talent, zur Mitfreude nur wenigen.
✦ 3.8Es gibt Verse in unserer neuen deutschen Literatur, die selbst dann noch nicht entschuldigt wären, wenn es in den zehn Geboten hieße: Du sollst Verse machen.
✦ 3.8Herbstbild Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum, und dennoch fallen raschelnd, fern und nah, die schönsten Früchte von jedem Baum. O stört sie nic …
✦ 3.8Ich werde nie zum Frühling sagen: Verzeihen Sie, Sie haben dort ein welkes Blatt! Oder zum Herbst: Nehmen Sie es ja nicht übel, aber dieser Apfel ist nur zur Hälfte rot.
✦ 3.8Man liest manches Buch mit einem Gefühl, als ob man dem Verfasser ein Almosen geben möchte.
✦ 3.8Jeder Verbrecher sträubt sich, seine Verbrechen einzugestehen. So auch die Gesellschaft.
✦ 3.8Um jemanden leichter vergeben zu können, muss man eine kleine Sünde gegen ihn begehen, damit er auch etwas zu vergeben habe.
✦ 3.7Wenn alle Menschen sich bei der Hand fassen, ist Gott fertig.
✦ 3.7Liebe und Freundschaft der meisten Menschen ist ein Füllen der eigenen Leere mit fremden Inhalt.
✦ 3.7Wir müssen nicht klagen, dass alles vergänglich sei. Das Vergänglichste, wenn es wahrhaft berührt, weckt in uns ein Unvergängliches.
✦ 3.7Die Hoffnung ist wie ein Sonnenstrahl, der in ein trauriges Herz dringt. Öffne es weit und lass sie hinein.
✦ 3.7Wo alle Grenzen sich durchschneiden, alle Widersprüche sich berühren, da ist der Punkt, wo das Leben entspringt.
✦ 3.7Der Tod eines heißgeliebten Menschen ist die eigentliche Weihe für eine höhere Welt. Man muss auf Erden etwas verlieren, damit man in jenen Sphären etwas zu suchen habe.
✦ 3.7Die Ehe gibt dem Einzelnen Begrenzung und dadurch dem Ganzen Sicherheit.
✦ 3.7Die Kunst ist das Gewissen der Menschheit.
✦ 3.7Nicht die jungen Glieder sind's, in denen sich ein Witterungswechsel meldet. Die alten Knochen spüren ihn zuerst
✦ 3.7Wer nach den Sternen reisen will, der sehe sich nicht nach Gesellschaft um.
✦ 3.7Wer an das Glück glaubt, der hat Glück.
✦ 3.7Man hat nur dann ein Herz, wenn man es hat für andere
✦ 3.7Es ist eine Hauptsache, das zu Hause zu haben, was man außer dem Hause selten findet: Freude
✦ 3.6