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Sprüche über Entscheidung

738 Sprüche — Seite 19

Zwischen Möglichkeit und Wirklichkeit steht oft nur ein einziger Moment der Entscheidung. In ihm verdichtet sich, was ein Mensch will, wovor er zurückschreckt und wofür er Verantwortung übernimmt. Darum gehört dieses Thema zu den entscheidenden Prüfsteinen von Charakter, Reife und innerer Klarheit.

Nicht jede Wahl ist laut oder sichtbar, doch jede hinterlässt eine Richtung im Leben. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Freiheit und Folgen miteinander verbunden sind und warum Zögern ebenso prägend sein kann wie Handeln, wenn es darum geht, den eigenen Weg zu bestimmen.

  1. Tu, was du kannst, mit dem, was du hast, wo immer du bist.

    Franklin D. Roosevelt

  2. Tue was du sollst, komme was da wolle!

    Heinrich Friedrich Karl vom Stein

  3. Es geht uns mit den Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber wenige erwählen wir zu unseren Freunden, unseren vertrauten Lebensgefährten.

    Anselm Feuerbach

  4. Wer nicht ernähren will die Katzen, muss ernähren Mäus und Ratzen.

  5. Ragt der Gipfel noch so hoch zum Himmel, unersteigbar schier: Willst den Aufstieg du erzwingen, öffnet auch ein Weg sich dir.

  6. Überall, wo Zwist herrschen kann, da muss es auch eine Entscheidung geben.

    Dante Alighieri

  7. Der wirklich freie Mensch ist der, der eine Einladung zum Essen ausschlagen kann, ohne dafür einen Vorwand angeben zu müssen.

    Jules Renard

  8. Eine Frau ist das Mächtigste auf Erden, und in ihrer Hand liegt es, den Mann dahin zu leiten, wo Gott ihn haben will.

    Henrik Johan Ibsen

  9. Alte Männer sind gefährlich, ihnen ist die Zukunft egal

    George Bernard Shaw

  10. Man sage nicht, das Schwerste sei die Tat, da hilft der Mut, der Augenblick, die Regung: Das Schwerste dieser Welt ist der Entschluß.

    Franz Grillparzer

  11. Gibt dir jemand einen so genannten guten Rat, so tue grade das Gegenteil, und du kannst sicher sein, dass es in neun von zehn Fällen das Richtige ist.

    Anselm Feuerbach

  12. Fang jetzt zu leben an und zähle jeden Tag als ein Leben für sich

    Seneca

  13. Du kannst wählen zwischen der Wahrheit und der Ruhe, aber beides zugleich kannst du nicht haben.

    Ralph Waldo Emerson

  14. Nie ist das menschliche Gemüt heiterer gestimmt, als wenn es seine richtige Arbeit gefunden hat.

    Wilhelm von Humboldt

  15. Selbst der ehrlichste Richter vermag in Familienahngelegenheiten kein Urteil zu fällen.

  16. Schicksal ist nie eine Frage der Chance sondern eine Frage der Wahl.

    Isaac Newton

  17. Schlechte Kandidaten werden gewählt von guten Bürgern, die nicht zur Wahl gehen.

    Thomas Jefferson

  18. Wer bescheiden ist, muß dulden, Und wer frech ist, der muß leiden; Also wirst du gleich verschulden, Ob du frech seist, ob bescheiden.

    Johann Wolfgang von Goethe

  19. Man bricht das Bein selten, solange man im Leben mühsam aufwärts steigt - aber wenn man anfängt, es sich leicht zu machen und die bequemen Wege zu wählen.

    Friedrich Nietzsche

  20. Bequemlichkeit hindert uns oft genug, Bindungen zu lösen - mancher verdorrt, dessen Wurzeln nicht nähren, nur festhalten.

    Ludwig Marcuse