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Sprüche über Erde

101 Sprüche — Seite 3

Unter allen Bildern für Ursprung, Nahrung und Zugehörigkeit besitzt die Erde eine besondere Würde. Sie trägt, nährt und begrenzt zugleich und erinnert den Menschen daran, dass er nicht über allem steht, sondern eingebettet ist in ein größeres Ganzes. Deshalb hat dieses Thema ökologische und existenzielle Tiefe.

Ihre Bedeutung zeigt sich besonders dort, wo Ausbeutung und Ehrfurcht einander gegenüberstehen. Erde ist Lebensgrund, Heimat und Mahnung zugleich und fordert dazu auf, mit dem, was trägt, nicht umzugehen, als wäre es beliebig ersetzbar.

  1. Die Unendlichkeit der Schöpfung ist groß genug, um eine Welt oder eine Milchstraße von Welten gegen sie anzusehen, wie man eine Blume oder ein Insekt in Vergleichung gegen die Erde ansieht.

    Immanuel Kant

  2. Türme das Gefühl, das in deiner Brust lebt, wie einen Felsen empor: Halte dich daran und wanke nicht, und wenn Erde und Himmel unter dir und über dir zugrunde gingen!

    Heinrich von Kleist

  3. Die Vögel verlassen die Erde mit ihren Flügeln. Auch die Menschen können die Erde verlassen, zwar nicht mit Flügeln, aber mit ihrem Geist.

  4. Salz ist unter allen Edelsteinen, die uns die Erde schenkt, der Kostbarste.

    Justus Freiherr von Liebig

  5. Wie kahl und jämmerlich würde manches Stück Erde aussehen, wenn kein Unkraut darauf wüchse.

    Wilhelm Raabe

  6. Wir können Orte schaffen helfen, von denen der helle Schein der Hoffnung in die Dunkelheit der Erde fällt.

    Friedrich von Bodelschwingh

  7. Selig durch die Liebe Götter - durch die Liebe Menschen Göttern gleich! Liebe macht den Himmel Himmlischer - die Erde Zu dem Himmelreich.

    Friedrich von Schiller

  8. Die Erde ist rund - aber man stößt sich an tausend Ecken.

    Martin Kessel

  9. Wie der Same, den man in die Erde sät, so ist auch die Ernte, die man erwarten darf

    Antiphon

  10. Sie saßen bei ihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nächte; keiner sprach ein Wort zu ihm. Denn sie sahen, dass sein Schmerz sehr groß war.

  11. Mit Hilfe der Sonne wurde die Erde geschaffen. Die Erde und ich, wir sind eins. Der Eine, der das Recht hat, über das Land zu verfügen, ist der Eine, der es geschaffen hat.

  12. In einer guten Ehe fügen sich Himmel und Erde zusammen.

  13. Überall, wo der weiße Mann die Erde berührt, ist sie wund.

  14. Man kann den Himmel berechnen und die Erde ausmessen, aber das Herz eines Menschen kann man nicht bestimmen.

  15. Die unterhaltendste Fläche auf der Erde für uns ist die vom menschlichen Gesicht.

    Georg Christoph Lichtenberg

  16. Die Erde braucht Dünger wie der Fisch das Wasser.

  17. Endlich ist es Weihnachtszeit, die Erde schläft im Winterkleid. Die Vögel alle längst schon fort,gewiss an einem wärm'ren Ort. Wer hat die Dächer weiß verpackt? Ach, grad hab' ich an dich gedacht …

  18. Wir sterben des Todes und sind wie Wasser, das auf die Erde gegossen wird und das nicht wieder gesammelt werden kann; aber Gott will nicht das Leben wegnehmen.

  19. Wenn es auf der Erde nur ein einziges Beispiel des Glücks gibt, so findet es sich im rechtschaffenen Menschen.

    Jean-Jacques Rousseau

  20. Lieber auf Erden den Kummer tragen, als in der Erde begraben sein.