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Sprüche über Freizeit

113 Sprüche — Seite 2

Was nicht von Pflicht und Zweck bestimmt wird, eröffnet in der Freizeit einen eigenen Raum des Lebens. Hier kann sich zeigen, was wirklich erholt, erfreut oder innerlich nährt, wenn äußere Anforderungen für einen Moment zurücktreten. Deshalb ist dieses Thema weit mehr als bloße Pause.

Ihr Wert liegt darin, dass Freizeit nicht nur Leere füllt, sondern Persönlichkeit, Erholung und Freude Gestalt geben kann. Sie wird erst dann kostbar, wenn sie bewusst erlebt und nicht lediglich verbraucht wird.

  1. Ohne ihn war nichts zu machen, keine Stunde hat er frei, schließlich als sie ihn begruben, war er endlich auch dabei.

    Wilhelm Busch

  2. Zeit fühlen - nichts tun, nichts wollen: Das ist Luxus.

  3. Der Müßiggang: Es ist dies das heilige Kleinod, das einzige Fragment der Gottähnlichkeit, das uns vom Paradiese blieb.

    Friedrich von Schlegel

  4. Der Montag ist in christlichen Ländern der Tag nach dem Fussballspiel.

    Ambrose Bierce

  5. Erquicklich ist die Mittagsruh, nur kommt man oftmals nicht dazu.

    Wilhelm Busch

  6. Man sollte nicht Zeitvertreib, sondern Zeitgenuss sagen!

    Jean Paul

  7. Kein Feiertag, der kein Ende hat.

  8. Menschen, die bloß arbeiten, finden keine Zeit zum Träumen. Nur wer träumt, gelangt zur Weisheit.

  9. Ich halte nichts vom Recht des Menschen auf Arbeit; ich halte es lieber für das größte Recht des Menschen, nichts zu tun.

    Gioacchino Rossini

  10. Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann.

    Marcus Tullius Cicero

  11. Erst am Abend erfährt der Mensch so recht, was ihn unter den Mühen des Tages aufrechterhalten hat.

    Wilhelm Raabe

  12. Keine Zeit haben, das ist die ärmlichste Form der Armut.

    Friedrich Georg Jünger

  13. Es bleibt der letzte und allgemeine Maßstab für den Wert eines Menschen, ob er auch der Andacht fähig, ob er seine Gedanken vom Staub des Alltags losmachen und eine Feierstille in sich erzeugen und wü …

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  14. Während ich mich an einem schwülen Tag auf den trägen Wassern des Sees treiben lasse, höre ich fast auf zu leben und fange an zu sein

    Henry David Thoreau

  15. An einem schönen Tag im Schatten zu sitzen und ins Grüne zu schauen, ist die wunderbarste Erfrischung.

    Jane Austen

  16. Man ist verloren, wenn man zu viel Zeit bekommt, an sich zu denken.

    Georg Christoph Lichtenberg

  17. Um es sich bequem zu machen, sollte man niemals zu faul sein.

  18. Es ist doch ein gewaltiger Unterschied, ob dein Leben der Muße oder der Trägheit gehört.

    Seneca

  19. Wer keine Zeit hat ist noch ärmer als der ärmste Bettler

  20. Gib der Seele einen Sonntag und dem Sonntag eine Seele.

    Peter Rosegger