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Sprüche über Freude

785 Sprüche — Seite 50

Manche Augenblicke tragen mehr Licht in sich als ganze lange Phasen der Gewöhnung, und genau darin zeigt sich die Freude. Sie macht das Leben nicht oberflächlich, sondern verleiht ihm Leichtigkeit, ohne seine Tiefe zu leugnen. Als gemeinschaftliches Gefühl, innerer Aufschwung und stilles Geschenk bleibt sie unverzichtbar.

Besonders kostbar wird sie, wenn sie nicht festgehalten, sondern geteilt wird. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Freude mit Dankbarkeit, Offenheit und Gegenwart verbunden ist und warum sie oft gerade dann am wahrsten erscheint, wenn sie unverstellt und ohne Anspruch erlebt wird.

  1. Die Familie ist es, die unsern Zeiten Not tut, sie tut mehr Not als Kunst und Wissenschaft, als Verkehr, Handel, Aufschwung, Fortschritt oder wie alles heißt, was begehrenswert erscheint. Auf de …

    Adalbert Stifter

  2. Schön ist's, wenn wir Freunde kommen sehn. Schön ist es ferner, wenn sie bleiben und sich mit uns die Zeit vertreiben. Doch wenn sie schließlich wieder gehn, ist's auch recht schön

    Wilhelm Busch

  3. Alles hat seine Zeit, die Zeit der Liebe, der Freude und des Glücks, die Zeit des Sorgens und des Leids. Es ist vorbei. Die Liebe bleibt.

  4. O glücklich, wer ein Herz gefunden, das nur in Liebe denkt und sinnt und, mit der Liebe treu verbunden, sein schöneres Leben erst beginnt. Wo liebend sich zwei Herzen einen, nur eins zu sein in F …

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  5. Wenn der Mann am Morgen aus dem Haus geht, freut sich die Frau

  6. Glücks kann sich niemand erwehren

  7. Wem das Glück wohl will, dem will niemand übel.

  8. Aus tausend Traurigkeiten zur Krippe gehn wir still, das Kind der Ewigkeiten uns alle trösten will.

    Friedrich von Bodenstedt

  9. Freude lässt sich nur voll auskosten, wenn ein anderer sich mit freut.

    Mark Twain

  10. Alter ist eine herrliche Sache, wenn man nicht verlernt hat, was anfangen heißt

    Martin Buber

  11. Wie schön geschmückt der festliche Raum! Die Lichter funkeln am Weihnachtsbaum. O fröhliche Zeit! O seeliger Traum!

  12. Wenn sich erhellen ihre ersten Kerzen, dann wandle hinaus zur stillen Nacht, mit einem weihnachtlich gestimmten Herzen und harre, bis ihr Strahlenglanz erwacht.

  13. Die Nacht vor dem heiligen Abend, da liegen die Kinder im Traum. Sie träumen von schönen Sachen und von dem Weihnachtsbaum.

    Robert Reinick

  14. Im Dank ist mehr darin als der Dank an den Gebenden. Jeder Dank reicht über den Beschenkten, den Schenkenden und die Gabe hinaus.

    Max Picard

  15. Was uns das neue Jahr wohl bringt? Ihr glaubt an manches Wunderbare! Doch hört, wie diese Frage klingt: Was bringen wir dem neuen Jahre?

  16. Rate mal ... was haben Geld, Sex und Geburtstagspartys gemeinsam? .... Man kann nie genug davon bekommen!

  17. Späte Freuden sind die schönsten; sie stehen zwischen entschwundener Sehnsucht und kommendem Frieden.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  18. Die Schulzeit ist schon lang vorbei, die Partys und die Keilerei, doch vergessen ist sie nicht, ein Klassentreffen ist die Pflicht.

  19. Nicht lange will ich meine Wünsche wählen, bescheiden wünsch ich zweierlei: Noch fünfzig solcher Tage sollst du zählen, und allemal sei ich dabei.

    Eduard Mörike

  20. Die häuslichen Freuden der Menschen sind die schönsten der Erde, und die Freuden der Eltern über ihre Kinder ist die heilige Freude der Menschheit.

    Johann Heinrich Pestalozzi