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Sprüche über Freude

785 Sprüche — Seite 13

Manche Augenblicke tragen mehr Licht in sich als ganze lange Phasen der Gewöhnung, und genau darin zeigt sich die Freude. Sie macht das Leben nicht oberflächlich, sondern verleiht ihm Leichtigkeit, ohne seine Tiefe zu leugnen. Als gemeinschaftliches Gefühl, innerer Aufschwung und stilles Geschenk bleibt sie unverzichtbar.

Besonders kostbar wird sie, wenn sie nicht festgehalten, sondern geteilt wird. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Freude mit Dankbarkeit, Offenheit und Gegenwart verbunden ist und warum sie oft gerade dann am wahrsten erscheint, wenn sie unverstellt und ohne Anspruch erlebt wird.

  1. Das Glück lässt sich eher erschleichen denn erlaufen.

  2. Die Freude finden wir nicht in den Dingen, sondern in der Tiefe unserer Seele.

    Theresia von Lisieux

  3. Was uns gewöhnlich hindert, unsere Freunde auf den Grund unseres Herzens blicken zu lassen, ist nicht so sehr Misstrauen gegen sie als gegen uns.

    François de la Rochefoucauld

  4. Dem Glück ist niemand stark genug

  5. Mehr Glück als Verstand.

  6. Ich höre mich gern reden - es ist so unterhaltend, sich zuzuhören.

    Klabund

  7. Arbeit, die Freude macht, ist schon zur Hälfte fertig.

  8. Wir haben Fröhlichkeit nötig und Glück, Hoffnung und Liebe.

    Vincent van Gogh

  9. Wer sich des Brotes freuen will, muss guten Teig sich kneten, wer sich des Gartens freuen will, der muss das Unkraut jäten. Wer sich des Lebens freuen will, muss arbeiten und beten.

    Robert Reinick

  10. Wo Glück aufgeht, da geht Demut unter

  11. Ist wirklich die Welt so schadenfroh, wie du sie schilderst in scharfen Zügen, was ärgerst du über die Menschen dich so und machst ihnen dadurch soviel Vergnügen?

    Heinrich Leuthold

  12. Es ist wahr: Die Blumen können uns nicht ernähren, aber sie machen die Freude des Lebens aus.

    André Gide

  13. Die Hoffnung freuet manchen Mann, der Herzensfreude nie gewann.

    Bernhard Freidank

  14. Immer sind Bücher meine Erquickung, wenn ich traurig bin. Elend bin ich, wenn ich sie verachte.

    Jean Paul

  15. Alles Göttliche und alles Schöne ist schnell und leicht. Oder sammelt die Freude sich etwa so wie Geld und andere Materien durch ein konsequentes Betragen?

    Friedrich von Schlegel

  16. Die Freude und die Schönheit ist kein Privilegium der Gelehrten, der Adeligen und der Reichen, sie ist ein heiliges Eigentum der Menschheit.

    Friedrich von Schlegel

  17. Man ist in dem Maße jung, als man empfänglich bleibt für die Freuden der Jugend.

    Carl Ludwig Schleich

  18. Wer sich nicht zu freuen vermag, den schlagt tot! – Der ist des Lebens nicht wert, für den es keinen Reiz hat.

    Richard Wagner

  19. Die meisten Dinge, die uns Vergnügen bereiten, sind unvernünftige Dinge.

    Charles-Louis de Montesquieu

  20. Zwischen Freude und Leid ist die Brücke nicht breit