Sprüche und Zitate von Gottfried Keller
48 Zitate — Seite 2
Über den Autor
Schriftsteller · Schweizerisch · 1819 - 1890
Gottfried Keller (1819–1890) war Schweizer Dichter, Maler und Erster Staatsschreiber des Kantons Zürich, dessen Romane „Der grüne Heinrich" und „Die Leute von Seldwyla" den bürgerlichen Realismus prägten.
Mehr auf WikipediaLeiden, Irrtum und Widerstandskraft halten das Leben lebendig.
✦ 3.8Der Mensch soll nicht tugendhaft, nur natürlich sein, so wird die Tugend von selbst kommen.
✦ 3.8Heilig ist die Sternenzeit, öffnet alle Grüfte, strahlende Unsterblichkeit wandelt durch die Lüfte
✦ 3.8So oft die Sonne aufersteht, erneuert sich mein Hoffen und bleibet, bis sie untergeht, wie eine Blume offen.
✦ 3.8Einsamkeit, verbunden mit einem klaren, heiteren Bewußtsein ist, ich behaupte es, die einzig wahre Schule für einen Geist von edlen Anlagen.
✦ 3.7Wer ohne Neid, der ist auch ohne Liebe. Wer ohne Reu, der ist auch ohne Treu. Und dem nur wird die Sonne wolkenfrei, der aus dem Dunkel ringt mit heissem Triebe.
✦ 3.7So oft die Sonne aufgeht erneuert sich mein Hoffen und bleibt, bis sie untergeht, wie eine Blume offen.
✦ 3.7Oh wie lieb ist die Arbeit, wenn man dabei an etwas Liebes zu denken hat und sicher ist, am Sonntag mit ihm zusammen zu sein.
✦ 3.7Lasset uns am Alten, so es gut ist, halten, doch auf altem Grund Neues schaffen jede Stund.
✦ 3.6Nur durch den Winter, wird der Lenz errungen.
✦ 3.6Wer Freude und Glück aus vollen Herzen, aber nobel empfindet, trägt auch den Kummer edel und fest.
✦ 3.6Wenn schlechte Leute zanken, riecht's übel um sie her; doch wenn sie sich versöhnen, so stinkt es noch viel mehr
✦ 3.6Die begründete wie die unbegründete Eifersucht vernichtet diejenige Würde, deren die gute Liebe bedarf.
✦ 3.5Wenn du Menschen fischen willst, so musst du dein Herz an die Angel stecken; dann beißen sie an
✦ 3.5Nur die Ruhe in der Bewegung hält die Welt und macht den Mann.
✦ 3.5Studiere die Menschen, nicht um sie zu überlisten und auszubeuten, sondern um das Gute in Ihnen aufzuwecken und in Bewegung zu setzen.
✦ 3.5Die Liebe ist eine Glocke, welche das Entlegenste und Gleichgültigste wieder tönen lässt und in eine besondere Musik verwandelt.
✦ 3.5Wer sich gezwungen sieht, mit den Wölfen zu heulen, mag sich in reiner Notwehr befinden. Aber ist das ein Grund, hinterher mit den Schafen zu blöken?
✦ 3.4Unsere Seele muss, wenn sie nicht verkommen will, jeden Tag ihre Wäsche wechseln.
Was unerreichbar ist, das rührt uns nicht! Doch was erreichbar, sei uns goldne Pflicht.