gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Himmel

140 Sprüche — Seite 7

Kaum ein Bild verbindet Weite, Höhe, Trost und Geheimnis so stark wie der Himmel. Er steht für Ferne und Transzendenz, für Schönheit und Hoffnung und wird deshalb in Sprache und Dichtung oft zum Sinnbild für das, was über das Irdische hinausweist. Darum besitzt dieses Thema eine besondere poetische Kraft.

Sein Reiz liegt darin, dass der Himmel zugleich sichtbar und unerreichbar bleibt. In ihm begegnen sich Naturerfahrung, religiöse Ahnung und das Bedürfnis, das Große und Freie über dem eigenen Dasein zu denken.

  1. Ich hab doch nichts so lieb, wie Dich mein Mütterlein, es müsste denn der liebe Gott im Himmel droben sein. Den lieg ich, weil er Dich mir gab und weil er mir erhält das allerbeste Mütterlein auf w …

    Julius Sturm

  2. Wenn alle Welt den Armen verlässt, und wenn kein Herz ihm bliebe, am ew'gen Himmel stehst du fest Stern heil'ger Mutterliebe!

    Carl Leberecht Immermann

  3. Wo der Wein fehlt, da stirbt der Reiz der Venus, da ist der Himmel der Menschen wüst und freudlos.

    Euripides

  4. Klopfe im Himmel an und höre den Ton

  5. Der Himmel hilft niemals denen, die nicht handeln

    Sophokles

  6. Der Himmel auf Erden wird durch die rechte Einstellung zu den Kleinigkeiten des Alltags geschaffen.

    Prentice Mulford

  7. Wenn die Vernunft ein Geschenk des Himmels ist und wenn man vom Glauben das gleiche sagen kann, so hat uns der Himmel zwei unvereinbare, einander widersprechende Geschenke gemacht.

    Denis Diderot

  8. Überall hat man den Himmel über sich.

    Francesco Petrarca

  9. Wer aus allen Wolken fällt, bringt den Engeln Erleichterung

  10. Missionsdienst ist der edelste Dienst, dem Sterbliche sich widmen können. Engel würden sich freuen, wenn es ihnen gestattet wäre, an solch herrlichem Werke teilzuhaben.

    James Hudson Taylor

  11. Ich finde, es bedarf gar keines Himmels und keiner Hölle. Das ordnet sich hier schon höchst einfach auf unserer Erde.

    Paula Modersohn-Becker

  12. Es soll bloß keiner sagen, Ehen würden im Himmel geschlossen. Die Götter würden so eine große Ungerechtigkeit nicht begehen.

    Margarete von Valois

  13. Hätte man Verstand, brauchte man keine Gottheit; so aber macht man dich, Schicksal, zur himmlischen Göttin.

    Juvenal

  14. Die wunderbare Lampe des Himmels, die Sonne.

    Robert Herrick

  15. Es gibt Menschen, die nur so lange auf unserer Erde bleiben, als das Leben des Menschen ein engelhaftes ist, d.h. in der Kindheit, und uns dann lächelnd verlassen. Den Zurückgebliebenen ist es dann, a …

    August Pauly

  16. Wir begreifen die Wege des Himmels nicht.

    Wilhelm Heinrich Wackenroder

  17. Durch Worte herrschen wir über den ganzen Erdkreis; durch Worte erhandeln wir alle Schätze der Erde. Nur das Unsichtbare, das über uns schwebt, ziehen Worte nicht in unser Gemüt herab.

    Wilhelm Heinrich Wackenroder

  18. Wer ein Ziel hat und dafür leiden kann, den brauchen wir. Und sonst, wie schön ist es doch! Droben ist der Himmel, unten ist die Erde, in der Mitte steht der unsterbliche Mensch.

    Jakob Wassermann

  19. Die Liebe ist ein Himmelstropfen, herabgeflossen in den Kelch des Lebens, um die Bitterkeit seines Inhalts zu mildern.

    John Wilmot, Earl of Rochester

  20. Das Geheimnis des Himmels wird durch Jahrtausende hin bewahrt.

    Oliver Wendell Holmes