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Sprüche über Interesse

365 Sprüche — Seite 2

Worauf der Blick sich richtet, verrät oft schon, was einem Menschen wichtig ist. Interesse weckt Fragen, schafft Nähe zur Welt und öffnet den Raum, in dem Lernen, Anteilnahme und echte Begegnung überhaupt erst möglich werden. Darum ist dieses Thema ein leiser Motor geistigen und menschlichen Wachstums.

Ohne Interesse verflacht vieles zur Gewohnheit oder bloßen Oberfläche. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie Aufmerksamkeit und Neugier den Alltag vertiefen und warum das rechte Interesse nicht alles wissen will, sondern das Wesentliche erkennen möchte.

  1. Je älter man wird, mit desto weniger Bewußtsein lebt man. Die Dinge eilen vorüber, ohne Eindruck zu machen.

    Arthur Schopenhauer

  2. Während die Menschen ihre Pflichten lässig erfüllen, machen sie sich einen Verdienst oder besser einen Ruhm daraus, Dinge mit Eifer und Hingabe zu tun, die sie nichts angehen und weder ihrem Stand …

    Jean de la Bruyère

  3. Die Faulen sind stets aufgelegt, irgendetwas zu tun.

    Marquis de Vauvenargues

  4. Alle Tagesfragen werden von den Zeitungen künstlich aufgebauscht. Das Gefährlichste daran ist, dass die Zeitungen alles in fertigem Zustand präsentieren, wodurch das Selbstdenken erstickt wird.

    Leo Tolstoi

  5. Einige Bücher soll man schmecken, andere verschlucken, und einige wenige kauen und verdauen.

    Francis Bacon

  6. Die Leute sind wirklich erstaunlich : Sie erwarten einfach, dass man sich für sie interessiert.

    Jules Renard

  7. Ein Egoist ist ein unfeiner Mensch, der für sich immer mehr Interesse hat als für mich.

    Ambrose Bierce

  8. Tritt eine Idee in einen hohlen Kopf, so füllt sie ihn aus, weil keine andere da ist, die ihr den Rang streitig machen könnte.

    Charles-Louis de Secondat

  9. Öffne der Veränderung deine Arme, aber verliere dabei deine Werte nicht aus den Augen

    Dalai Lama

  10. Es ist fast unmöglich, etwas schönes zu lesen, ohne dann nicht auch selbst etwas schönes schreiben zu wollen

    John Steinbeck

  11. Eine Familie ist eine Ansammlung von Menschen beiderlei Geschlechts die darauf bedacht sind ihre Nase in deine Angelegenheiten zu stecken.

    Kurt Tucholsky

  12. Gehe ganz in deinen Handlungen auf, und denke, es wäre deine letzte Tat

    Buddha

  13. Übereifer grenzt an Torheit und führt zu Enttäuschungen.

    Honoré de Balzac

  14. Was ein richtiges Buch ist, das muss den ganzen Haushalt durcheinanderbringen: die Familie prügelt sich, wer es weiterlesen darf, die Temperatur ist beängstigend und Mittag wird überhaupt nicht …

    Kurt Tucholsky

  15. Man muß nicht wissen, wer den Tuberkel Bazillus entdeckt hat.

    Robert Koch

  16. Eltern sollten die frappierenden Fragen und geplapperten Drolligkeiten ihrer Kinder sorgsam aufzeichnen und sie erst den Zwanzigjährigen überreichen. Man könnte daraus mehr profitieren als aus allen P …

    Carl Ludwig Schleich

  17. Der Mensch bedarf der Teilnahme und Anregung, wenn etwas gelingen soll.

    Johann Peter Eckermann

  18. Der Leser hats gut: Er kann sich seine Schriftsteller aussuchen

    Kurt Tucholsky

  19. Neugier ist nichts als Eitelkeit. Meist will man nur wissen, um davon reden zu können.

    Blaise Pascal

  20. Kapitalbildung muss durch Eigeninteresse angetrieben werden, man kann Vermögen nicht mit Wohlwollen anlocken.

    Walter Bagehot