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Sprüche über Interesse

365 Sprüche — Seite 3

Worauf der Blick sich richtet, verrät oft schon, was einem Menschen wichtig ist. Interesse weckt Fragen, schafft Nähe zur Welt und öffnet den Raum, in dem Lernen, Anteilnahme und echte Begegnung überhaupt erst möglich werden. Darum ist dieses Thema ein leiser Motor geistigen und menschlichen Wachstums.

Ohne Interesse verflacht vieles zur Gewohnheit oder bloßen Oberfläche. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie Aufmerksamkeit und Neugier den Alltag vertiefen und warum das rechte Interesse nicht alles wissen will, sondern das Wesentliche erkennen möchte.

  1. Es gibt, schweigsame Menschen, die interessanter sind als die besten Redner.

    Benjamin Disraeli

  2. Politik muß jedermanns Sache werden. Man darf sie nicht den Fachleuten überlassen.

    Gustav Walter Heinemann

  3. Was man heute politische Ansichten nennt, ist meist nur der Ausdruck wirtschaftlicher und sozialer Interessen.

    Heinrich von Treitschke

  4. Wenn ein Mann nach einer Frau verrückt ist, warte, nur sie kann ihn kurieren

  5. Kapitalbildung muss durch Eigeninteresse angetrieben werden, man kann Vermögen nicht mit Wohlwollen anlocken.

    Walter Bagehot

  6. Ich würde nie ein Buch lesen, wenn ich die Gelegenheit hätte, mich eine halbe Stunde mit dem Mann zu unterhalten, der es geschrieben hat.

    Woodrow Wilson

  7. Man muß nicht wissen, wer den Tuberkel Bazillus entdeckt hat.

    Robert Koch

  8. Der Mensch sollte lesen, wozu es ihn gerade treibt; was er nur aus Pflichtgefühl liest, wird ihm wenig nützen.

    François de la Rochefoucauld

  9. Was ein richtiges Buch ist, das muss den ganzen Haushalt durcheinanderbringen: die Familie prügelt sich, wer es weiterlesen darf, die Temperatur ist beängstigend und Mittag wird überhaupt nicht …

    Kurt Tucholsky

  10. Es ist nichts so klein und wenig, woran man sich nicht begeistern könnte.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  11. Der Mensch bedarf der Teilnahme und Anregung, wenn etwas gelingen soll.

    Johann Peter Eckermann

  12. Was jedermanns Angelegenheit ist, geht keinen etwas an, ausgenommen die Journalisten.

    Joseph Pulitzer

  13. Je mehr ich las, umso näher brachten die Bücher mir die Welt, um so heller und bedeutsamer wurde für mich das Leben.

    Maxim Gorki

  14. Man muss sich beeilen, wenn man etwas sehen will, alles verschwindet

    Paul Cezanne

  15. Möchte man alles wissen, könnte man auch versuchen, den Wind zu fangen.

    Eckhart von Hochheim

  16. Den Menschen geht es wie den Büchern, sie werden manchmal zu spät geschätzt.

    Honoré de Balzac

  17. Das Zugreifen ist doch der natürlichste Trieb der Menschheit. Greifen die Kinder nicht nach allem, was ihnen in den Sinn fällt?

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Der Leser hats gut: Er kann sich seine Schriftsteller aussuchen

    Kurt Tucholsky

  19. Eltern sollten die frappierenden Fragen und geplapperten Drolligkeiten ihrer Kinder sorgsam aufzeichnen und sie erst den Zwanzigjährigen überreichen. Man könnte daraus mehr profitieren als aus allen P …

    Carl Ludwig Schleich

  20. …der gütige Wunsch eines einzigen Freundes, der dir durch zehn Minuten mit aufrichtigem Interesse zuhört, ist eine wirkliche lebendige, hilfreiche Macht...

    Prentice Mulford