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Sprüche über Mißtrauen

92 Sprüche — Seite 2

Wo Vertrauen brüchig wird, zieht Mißtrauen ein und verändert den ganzen Blick auf den anderen. Es schützt vor Enttäuschung und macht doch gleichzeitig jede Nähe schwerer, weil hinter Worten und Gesten ständig ein verborgener Zweifel mitgeht. Darin liegt seine beklemmende Macht über Beziehungen und Entscheidungen.

  1. Hüte dich vor gezuckerten Zungen und gepfefferten Herzen.

    Julius Wilhelm Zincgref

  2. Lieber Geld verlieren als Vertrauen.

    Robert Bosch

  3. Wer seinem Chef nicht vertrauen kann, obschon er keine andere Wahl hat und diese dann nutzt, zeigt Vertrauen ins Misstrauen und stellt damit eine besondere Art von Vorstandsbefähigung für spätere …

    Christa Schyboll

  4. Mißtrauisch bist du? Ich verstehe dich. Du willst dir die Mühe sparen, die Menschen kennen zu lernen

    Arthur Schnitzler

  5. Es ist beschämender, seinen Freunden zu misstrauen, als von ihnen getäuscht zu werden.

    François de la Rochefoucauld

  6. Man ist nie eifersüchtiger, als wenn man in der Liebe anfängt zu erkalten. Man traut der Geliebten nicht mehr, weil man dunkel fühlt, wie wenig einem selbst mehr zu trauen ist.

    Arthur Schopenhauer

  7. Misstraust Du einem Menschen, so stelle ihn nicht ein. Stellst du ihn aber ein, so misstraue ihm nicht.

  8. Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist.

    Sir Arthur Conan Doyle

  9. Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik haben ein Millionär und ein armer Kerl jeder eine halbe Million.

    Franklin D. Roosevelt

  10. Menschen, die einander ohne tatsächlich klaren Grund nicht trauen, trauen sich selber nicht

    Friedrich Vischer

  11. Sag nicht Gutes über dich selbst. Man wird dir mißtrauen. Sag nichts Schlechtes über dich selbst. Man wird dich beim Wort nehmen.

    Joseph Roux

  12. Nüchtern sein und zweifeln, das ist der Kern der Weisheit.

    Epicharmos

  13. Gelehrte und Intellektuelle sind für mich wie kokette Damen. Man sollte sie besuchen, mit ihnen parlieren, aber sie weder heiraten noch zu Ministern machen.

    Napoleon

  14. Es gibt kaum ein Wort heutzutage, mit dem mehr Mißbrauch getrieben wird als mit dem Worte "frei". Ich traue dem Wort nicht, aus dem Grunde, weil keiner die Freiheit für alle will; jeder will sie für s …

    Otto von Bismarck

  15. Frauen misstrauen Männern im Allgemeinen zu sehr und im Besonderen zu wenig.

    Gustave Flaubert

  16. Misstrauen ist eine schlechte Rüstung, die mehr hindern als schirmen kann.

    Lord Byron

  17. Wer der Frau glaubt, betrügt sich, wer ihr nicht glaubt, wird betrogen

  18. Gewisse Stubenhocker sind gewohnt, alles zu bezweifeln, weil sie nichts sehen

    Honoré de Balzac

  19. Wie alt man ist, merkt man an dem Grad des Mißbehagens, das einem die Konfrontation mit neuen Ideen bereitet.

    Anselm Feuerbach

  20. Ich habe dem Glücke niemals getraut, auch wenn es Frieden zu halten schien.

    Seneca