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Sprüche über Mitleid

162 Sprüche — Seite 4

Wenn das Leid eines anderen nicht gleichgültig lässt, beginnt Mitleid in seiner menschlichen Tiefe. Es ist jene Bewegung des Herzens, die nicht nur wahrnimmt, sondern innerlich mitträgt, was dem Gegenüber widerfährt. Deshalb gehört dieses Thema zu den grundlegenden Formen von Mitmenschlichkeit und moralischer Aufmerksamkeit.

Sein Wert zeigt sich darin, dass Mitleid nicht bloß Gefühl bleibt, sondern Nähe und Hilfe möglich machen kann. Es überwindet Distanz, ohne den anderen zu erniedrigen, und erinnert daran, dass kein Schmerz ganz fremd sein muss.

  1. Mir tun alle leid, die sich ohne Orden an der Brust halb nackt fühlen.

    Gustav Walter Heinemann

  2. Nach "lieben" ist "helfen" das schönste Zeitwort der Welt.

    Bertha Freifrau von Suttner

  3. Seine Grundsätze sollte man sich für die großen Gelegenheiten sparen, für die kleinen genügt Erbarmen

    Albert Camus

  4. Trösten möchten wir und sagen, dass wir traurig sind und im Leid verbunden. Stumm im Angesicht des Todes teilen wir den Schmerz, die Trauer dieser schweren Stunden.

  5. Es ist keine Höflichkeit, dem Lahmen den Stock tragen zu wollen.

    Arthur Schnitzler

  6. Fünf Heilmittel gegen Schmerzen und Traurigkeit: Tränen, das Mitleid der Freunde, der Wahrheit ins Auge sehn, schlafen, baden...

    Thomas von Aquin

  7. Ein gutes Argument wirkt wundervoll - nur nicht auf den, der etwas hergeben soll.

    Bertolt Brecht

  8. Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht.

    Friedrich von Schiller

  9. Gib dem Hungernden von deinem Reis und dem Leidenden von deinem Herzen.

  10. Teilnahme ist der goldene Schlüssel, der die Herzen anderer öffnet.

    Samuel Smiles

  11. Man soll tun, was man kann, einzelne Menschen vom Untergang zu retten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Zum Mitleiden gab die Natur vielen ein Talent, zur Mitfreude nur wenigen.

    Christian Friedrich Hebbel

  13. Gebt denen, die hungern, von eurem Reis; gebt denen, die leiden, von eurem Herzen.

  14. Nur ein genialer Reicher kann sich die Armut vorstellen.

    Charles Péguy

  15. Jedermann ist zu bedauern, der gerade genug Verstand hat, seine Mängel wahrzunehmen.

    William Hazlitt

  16. Wenn jemand neidvoll an Dich denkt, verzieh nicht deine Mienen. Mitleid kriegst du umsonst geschenkt, Neid muss man sich verdienen.

  17. Man liest manches Buch mit einem Gefühl, als ob man dem Verfasser ein Almosen geben möchte.

    Christian Friedrich Hebbel

  18. Tue das Gute vor dich hin und bekümmere dich nicht, was daraus werden soll

    Matthias Claudius

  19. Leih jedem dein Ohr, doch wenigen deine Stimme

    William Shakespeare

  20. Aus dem Ei des Mitleids ist schon oft die Henne der Liebe gekrochen