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Sprüche über Mitleid

162 Sprüche — Seite 5

Wenn das Leid eines anderen nicht gleichgültig lässt, beginnt Mitleid in seiner menschlichen Tiefe. Es ist jene Bewegung des Herzens, die nicht nur wahrnimmt, sondern innerlich mitträgt, was dem Gegenüber widerfährt. Deshalb gehört dieses Thema zu den grundlegenden Formen von Mitmenschlichkeit und moralischer Aufmerksamkeit.

Sein Wert zeigt sich darin, dass Mitleid nicht bloß Gefühl bleibt, sondern Nähe und Hilfe möglich machen kann. Es überwindet Distanz, ohne den anderen zu erniedrigen, und erinnert daran, dass kein Schmerz ganz fremd sein muss.

  1. Aus dem Ei des Mitleids ist schon oft die Henne der Liebe gekrochen

  2. Es ist kein Mensch so reich, dass er nicht zuweilen etwas schuldig bliebe und kein Mensch so arm, dass er nicht zuweilen etwas leihen würde.

    Francois Rabelais

  3. Niemand kann einem anderen die Tränen trocknen, ohne sich selbst die Hände nass zu machen

  4. Wer fliegen kann, sollte nicht seine Schwingen aus Mitleid mit den Fußgängern abwerfen; er soll lieber das Fliegen lehren.

    Daphne du Maurier

  5. In aller Stille hat uns ein unvergesslicher Mensch verlassen. In aufrichtiger Anteilnahme möchten wir unsere Trauer ausdrücken und helfen, den Schmerz zu tragen.

  6. Eines Kindes Schmerzen sind hunderttausend Schmerzen.

  7. Die Anteilnahme der Nebenmenschen an unserem Schicksal ist Schadenfreude, Zudringlichkeit und Besserwisserei in wechselndem Gemisch.

    Arthur Schnitzler

  8. Man verlässt Gott nicht, wenn man zu einem Hilfsbedürftigen geht, denn man findet ihn dort wieder

    Vinzenz von Paul

  9. Bei allem was man mit dem Herzen tut, braucht man keinen Helfer.

  10. Dem Nächsten muß man helfen: Es kann uns allen ja Gleiches begegnen

    Friedrich von Schiller

  11. Ich darf nicht einem entfernten Nachbarn helfen, wenn es auf Kosten des nächsten geht.

    Mahatma Gandhi

  12. Man hat nur dann ein Herz, wenn man es hat für andere

    Christian Friedrich Hebbel

  13. Einen Geizhals zu bitten, heißt einen Graben ins Meer schaufeln.

  14. Einem Menschen die Hand hinstrecken, heißt, ihn retten.

    Honoré de Balzac

  15. Also sollen wir wissen, dass zwei Arten der Ärzte sind: die aus der Lieb handlen und aus dem Eigennutz.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  16. Nächstenliebe ist die einzig mögliche Realpolitik

    Fridtjof Nansen

  17. Liebe, Almosen, Hingabe und Geduld sind die vier Dinge, die aus einem Menschen einen Heiligen machen.

  18. Die Jugend ist nicht das Alter der Rache und des Hasses, sondern das des Mitleidens, der Milde, der Großmut.

    Jean-Jacques Rousseau

  19. Mitleid eines Mannes zu einer leidenden Frau ist immer Zärtlichkeit.

    Stefan Zweig

  20. Mitgefühl ist nie verschwendet, es sei denn, man hat Mitleid mit sich selbst.

    Henri Dunant