Sprüche über Mut
515 Sprüche — Seite 2
Nicht Unerschrockenheit allein, sondern das Handeln trotz Furcht macht den eigentlichen Mut aus. Er zeigt sich im Wagnis des Neubeginns, im Aushalten von Widerstand und in der Treue zu dem, was als richtig erkannt wurde. Deshalb gehört dieses Thema zu den bewunderungswürdigsten Kräften menschlichen Lebens.
Sein Wert tritt besonders dann hervor, wenn Bequemlichkeit, Zweifel oder äußere Macht zum Rückzug drängen. Die Sprüche zu diesem Thema erinnern daran, dass Mut nicht nur in großen Taten lebt, sondern oft im stillen Festhalten an Wahrheit, Hoffnung und Verantwortung beginnt.
Ein Herz voll Tapferkeit und guter Dinge braucht von Zeit zu Zeit etwas Gefahr, sonst wird ihm die Welt unausstehlich
— Friedrich Nietzsche
Solange ich klein bin, gebt mir tiefe Wurzeln. Wenn ich groß bin, gebt mir Flügel.
Wer nicht manchmal das Unmögliche wagt, wird das Mögliche nie erreichen.
— Max von Eyth
Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.
Ist einer so phantasielos, dass er seiner Lüge mit Beweisen zur Hilfe kommt, dann soll er lieber gleich die Wahrheit sagen.
— Oscar Wilde
Wo kämen wir hin, wenn jeder sagen würde: "wo kämen wir hin", und niemand ginge, um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.
Nichts geschieht ohne Risiko, aber ohne Risiko geschieht auch nichts.
— Walter Scheel
Gefahrlos läßt sich Gefahr niemals überwinden.
Heirate oder heirate nicht. Du wirst beides bereuen.
— Sokrates
Dem wird befohlen, der sich nicht selber gehorchen kann
— Friedrich Nietzsche
Auch Besiegte fasst Wut bisweilen und Tapferkeit
— Tacitus
Erkenne, wo du stehst, wo du hinwillst. Mach deinen Plan. Und dann geh!
Es gibt in der Welt einen einzigen Weg, auf welchem niemand gehen kann außer dir: wohin er führt? Frage nicht, gehe ihn!
— Friedrich Nietzsche
Habe keine Angst vor Widerstand – denke daran, dass es der Gegenwind und nicht der Rückenwind ist, der einen Drachen steigen lässt.
Es ist kein Schaden so groß, dass er nicht auch einen Nutzen hat.
Ein Volk ist so lange nicht erobert, wie die Herzen seiner Frauen stark sind. Dann aber ist es aus und vorbei – einerlei, wie mutig die Krieger und wie stark ihre Waffen auch sein mögen.
Tun, was man kann, ist besser als gar nichts tun, nur weil man glaubt, wenig tun zu können.
Betrachte immer die helle Seite der Dinge! Und wenn sie keine haben? Dann reibe die dunkle, bis sie glänzt.
Sobald ihr handeln wollt, müsst ihr die Tür zum Zweifel verschliessen.
— Friedrich Nietzsche
Probleme sollte man als Chance betrachten, zu wachsen und sich zu überwinden.