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Sprüche über Neid

154 Sprüche — Seite 3

Wo fremdes Glück nicht erfreut, sondern schmerzt, tritt Neid in seiner bitteren Form hervor. Er vergleicht, mindert das Eigene und vergiftet den Blick auf andere, weil ihr Erfolg als stiller Angriff auf den eigenen Wert empfunden wird. Darum gehört dieses Thema zu den unerquicklichsten Regungen des menschlichen Herzens.

Seine Schärfe zeigt sich darin, dass Neid selten offen auftritt und doch Beziehungen tief beschädigen kann. Erst wo Dankbarkeit und innere Festigkeit wachsen, verliert der Vergleich seine Herrschaft über das eigene Empfinden.

  1. Gewinn anderer wird fast wie Verlust empfunden

    Wilhelm Busch

  2. Neid ist die frevlerische Sorge um das Wohl deines Nachbarn

    Ferdinand Lassalle

  3. Ein Bettler hasst den anderen nicht so sehr wie ein Arzt den anderen.

  4. Frauen haben oft Probleme mit Männern. Aber untereinander vertragen sie sich noch weniger.

  5. Dem Neide wirst du entgehen, wenn du verstehst, dich im Stillen zu freuen

    Seneca

  6. Eifersucht ist die Gelbsucht der Seele.

    John Dryden

  7. Neid: der Ärger über den Mangel an Gelegenheit zur Schadenfreude

    Ambrose Bierce

  8. Ich beneide die Dummen um ihre Tollkühnheit: Sie sprechen den ganzen Tag.

    Michel de Montaigne

  9. Wir mögen keinem gerne gönnen, dass er was kann, was wir nicht können

    Wilhelm Busch

  10. Missgunst ist die Trauer, die wir bei fremden Reichtümern empfinden.

    Zenon von Kition

  11. So sind viele: Den Glücklichen hassen sie, und den Unglücklichen verachten sie

    Otto Weiss

  12. Neid, der spricht und lärmt, ist immer ungeschickt, fürchten muss man den verschwiegenen Neid.

    Antoine de Rivarol

  13. Neid ist die ehrlichste Art der Schmeichelei.

    William Wilkie Collins

  14. Nichts ist erniedrigender als Narren zu sehen, die in Geschäften erfolgreich sind, bei denen wir versagt haben

    Gustave Flaubert

  15. Zu einem Gespräch unter Frauen gehören mindestens drei: Zwei, die sprechen, und eine, über die gesprochen wird.

    Alphonse Karr

  16. Es gibt Dinge, die wir wegwerfen würden, fürchteten wir nicht, dass andere sie aufheben

    Oscar Wilde

  17. Wir finden drei Gründe für Streit in der menschlichen Natur: erstens Konkurrenz, zweitens Mangel an Selbstvertrauen, drittens Ruhmsucht.

    Thomas Hobbes

  18. Ist wirklich die Welt so schadenfroh, wie du sie schilderst in scharfen Zügen, was ärgerst du über die Menschen dich so und machst ihnen dadurch soviel Vergnügen?

    Heinrich Leuthold

  19. Du verminderst deine Kraft zum Guten durch: Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, Abhängigkeit, Unrast, Zerfahrenheit, Sorge, Neid oder Hass.

    Prentice Mulford

  20. Kaum hat mal einer ein bissel was, gleich gibt es welche, die ärgert das

    Wilhelm Busch