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Sprüche über Probleme

327 Sprüche — Seite 6

Wo etwas nicht aufgeht, sich widersetzt oder ungelöst bleibt, treten Probleme in das Leben. Sie stören, fordern heraus und zeigen oft genauer als jede Bequemlichkeit, woran es fehlt und was verändert werden muss. Deshalb sind sie nicht nur Belastung, sondern häufig auch der Beginn von Klärung und Entwicklung.

Ihre eigentliche Bedeutung liegt darin, dass sie Stellungnahme verlangen und nicht bloß Klage. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Schwierigkeit und Erkenntnis zusammenhängen und warum manche Lösung erst dort sichtbar wird, wo Ausreden enden.

  1. Den Mann, der sich um Fernes nicht bekümmert, erwartet schon in nächster Nähe Kummer.

    Konfuzius

  2. Die Anpassung ist ein eigenes Lehrfach; der Intelligentere bringt es darin weiter, der Widerstrebende ist ein Problem der Ärzte und Psychologen.

    Bertolt Brecht

  3. Trotz allem sollte man es wagen, den Weg fortzusetzen, selbst wenn man fühlt, es ist unmöglich, dennoch weiterzugehen.

    Vincent van Gogh

  4. Das menschliche Herz hat eine fatale Neigung, nur etwas Niederschmetterndes Schicksal zu nennen.

    Albert Camus

  5. Die Hölle und der Argwohn werden nimmer satt

  6. Aber, wenn er dies erfuhr, ging's ihm wider die Natur

    Wilhelm Busch

  7. Wenn Erziehung und Ermahnung irgend etwas fruchteten: Wie konnte dann Senecas Zögling ein Nero sein?

    Arthur Schopenhauer

  8. Angesichts von Hindernissen mag die kürzeste Linie zwischen zwei Punkten die krumme sein.

    Bertolt Brecht

  9. Es ist nichts angenehmer als aus einem Übel, das uns begegnet, seinen Vorteil zu ziehen.

    Ludwig Börne

  10. Mit wem das Pferd nie durchgeht, der reitet einen hölzernen Gaul.

    Christian Friedrich Hebbel

  11. Das beste Mittel gegen viele Sorgen ist eine einzige Sorge.

    Guy de Maupassant

  12. Man kann nur wahr sein, indem man übertreibt. Das Problem besteht darin, auf harmonische Weise zu übertreiben.

    Gustave Flaubert

  13. Gedanken sind zollfrei, aber man hat doch Scherereien.

    Karl Kraus

  14. Alle Klüfte, die zwischen Menschen entstehen können, kommen von der Unaufrichtigkeit zwischen ihnen

    Anton Wildgans

  15. Denn, leider Gottes, so ist der Schlechte, dass er immer was anderes möchte, auch hat er ein höchst verruchtes Gelüst, grade so zu sein, wie er eben ist.

    Wilhelm Busch

  16. Von allen Qualen, die den Menschen heimsuchen, ist die Selbstverachtung die höchste.

    Berthold Auerbach

  17. Ist der Wagen einmal umgekippt, so fehlt es nicht an Ratschlägen.

  18. Für den, der Schwierigkeiten zwar mit ungleichen Kräften, aber mutig begegnet, ist eine Situation selten wirklich aussichtslos.

    Marquis de Vauvenargues

  19. Einem warf ich im Schiffbruch ein Brett zu. Vom Tode gerettet, sprach er: "Was kostet das Brett? Dankbar bezahl' ich das Holz!"

    Christian Friedrich Hebbel

  20. Des Lebens große Stürme, wenn sie vorüber sind, so mögen sie dir scheinen, sie wären leichter Wind.