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Sprüche über Schmerz

190 Sprüche — Seite 3

Wenn etwas im Menschen verletzt wird, tritt Schmerz in vielen Formen hervor. Er kann körperlich brennen, seelisch nachhallen oder still im Inneren arbeiten und gehört doch zu jenen Erfahrungen, die das Leben am direktesten berühren. Deshalb ist dieses Thema schwer, aber von tiefer Wahrhaftigkeit.

In ihm zeigt sich nicht nur Wunde, sondern oft auch die Grenze dessen, was ertragen werden kann. Schmerz verlangt Sprache, Mitgefühl und Zeit, weil er selten durch bloße Vernunft kleiner wird.

  1. Es gibt eigentlich gar keinen Genuss anders als im Gebrauch und Gefühl der eigenen Kräfte, und der größte Schmerz ist wahrgenommener Mangel an Kräften, wo man ihrer bedarf.

    Arthur Schopenhauer

  2. Eine Mücke kann dem Löwen mehr zu schaffen machen, als ein Löwe der Mücke

    Selma Lagerlöf

  3. Man greift nicht nur an, um jemandem weh zu tun, ihn zu besiegen, sondern vielleicht auch nur, um sich seiner Kraft bewußt zu werden.

    Friedrich Nietzsche

  4. Es gibt nur drei Ereignisse für den Menschen: Geburt, Leben und Tod; er weiß nichts von seiner Geburt, stirbt unter Schmerzen und vergisst zu leben.

    Jean de la Bruyère

  5. Am Ende feuchter, fauler März ist des Landwirts großer Schmerz

  6. Ein kluger Mann soll, bevor er an irgendein Werk geht, sei es ein gutes oder böses, sorgfältig an die Folgen denken: Die Folgen der Taten, die man übereilt vollbracht hat, schmerzen wie ein Pfeil im H …

  7. Kommt dir ein Schmerz, so halte still und frage, was er von dir will.

    Franz Emanuel August Geibel

  8. Durch einen neuen Nachfolger wird jede Liebe überwunden.

    Ovid

  9. Sei hochbeseligt oder leide: Das Herz bedarf ein zweites Herz. Geteilte Freud ist doppelt Freude, geteilter Schmerz ist halber Schmerz.

    Christoph A. Tiedge

  10. Von Krankheit mag der Körper wohl gesunden; doch Seelenschmerz heilt nicht wie Leibeswunden.

    Eduard von Bauernfeld

  11. Man sollte stolz auf den Schmerz sein. Jeder Schmerz ist eine Erinnerung unseres hohen Ranges

    Novalis

  12. Wenn uns etwas fortgenommen wird, womit wir tief und wunderbar zusammenhängen, so ist viel von uns selber mit fortgenommen. Gott aber will, dass wir uns wiederfinden, reicher um alles Verlorene und …

    Rainer Maria Rilke

  13. Was uns beim Sterben weh tut, ist das Leben

    Jean Anouilh

  14. Mit vielen teile deine Freuden, mit einigen nur Lust und Scherz, mit wenig Edlen deine Leiden, mit Auserwählten nur dein Herz.

  15. Wo Leid ist, ist Irrtum - wo Schmerz ist, muss immer etwas falsch sein.

    Prentice Mulford

  16. Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück; sie werden durch dieselben Gemütsbewegungen betroffen wie wir.

    Charles Robert Darwin

  17. Jeder ernstliche Kampf findet seine Versöhnung. Nur die Lüge, die innere Unwahrheit, ist zur ewigen Qual verdammt.

    Friedrich Wilhelm Josef Ritter von Schelling

  18. Die schlimmsten Schmerzen sind auf Erden, die ausgeweint und ausgeschwiegen werden.

    Friedrich von Bodenstedt

  19. Nur in der Träne des Schmerzes spiegelt sich der Regenbogen einer besseren Welt.

    Christian Friedrich Hebbel

  20. Wem nie durch Liebe Leid geschah, dem ward auch Lieb´ durch Lieb´ nie nah. Leid kommt wohl ohne Lieb´ allein, Lieb´ kann nicht ohne Leiden sein.

    Gottfried von Strassburg