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Sprüche über Schmerz

190 Sprüche — Seite 7

Wenn etwas im Menschen verletzt wird, tritt Schmerz in vielen Formen hervor. Er kann körperlich brennen, seelisch nachhallen oder still im Inneren arbeiten und gehört doch zu jenen Erfahrungen, die das Leben am direktesten berühren. Deshalb ist dieses Thema schwer, aber von tiefer Wahrhaftigkeit.

In ihm zeigt sich nicht nur Wunde, sondern oft auch die Grenze dessen, was ertragen werden kann. Schmerz verlangt Sprache, Mitgefühl und Zeit, weil er selten durch bloße Vernunft kleiner wird.

  1. Wer mit Schmerzen arbeitet, wird mit Freuden essen.

  2. Ertrage alle körperlichen Beschwerden, ohne ihnen Ausdruck zu verleihen.

    Leo Tolstoi

  3. Die Wahrheit verletzt tiefer als jede Beleidigung.

    Donatien A. F. Marquis de Sade

  4. Die Trauer ist nicht die Folgeerscheinung unseres Schmerzes, sondern bereits ein Heilmittel gegen diesen.

  5. Wenn ich in deine Augen seh', so schwindet all mein Leid und Weh; Doch wenn ich küsse deinen Mund, so werd' ich ganz und gar gesund.

    Christian Johann Heinrich Heine

  6. Oft nach einem Tag, oft schon nach einer Stunde belächelst du den Schmerz und fühlst nicht mehr die Wunde.

    Friedrich Rückert

  7. Es wird Stille sein und Leere. Es wird Trauer sein und Schmerz. Es wird dankbare Erinnerung sein, die wie ein heller Stern die Nacht erleuchtet, bis weit hinein in den Morgen.

  8. Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten!

    Leonardo da Vinci

  9. Große Gedanken wachsen nur auf einem Herzensgrund, den große Schmerzen tief aufgefurcht haben.

    Carl Hilty

  10. Ich habe das Paradox erlebt, dass, wenn ich liebe, bis es schmerzt, kein Schmerz mehr da ist, sondern nur noch Liebe.

    Mutter Theresa

  11. Als ich meinen Schmerz auf dem Feld der Geduld aussäte, erwuchs aus ihm die Frucht des Glücks.

    Khalil Gibran

  12. Beim Ausreißen eines Haares zuckt der ganze Körper.

  13. Wer Schmerz erlitten hat, erinnert seiner sich.

    Marcus Tullius Cicero

  14. Ruhig in der Freude und ruhig im Schmerz und im Kummer ist der wahrhafte Mensch

    Johannes Brahms

  15. Schläge von einem Freund sind wie das Essen von Rosinen

  16. Ein Frauenherz bricht eher, als es dem Geliebten ein Leid zufügt.

    Fanny Lewald

  17. Er muss zahlen. - Und von je tat ihm das doch gar so weh.

    Wilhelm Busch

  18. Schmerz und Freude liegt in einer Schale; ihre Mischung ist der Menschen Los.

    Johann Gottfried Seume

  19. Siehst du ein Glück vorübergehn, das nie sich wieder findet, ist's gut in einen Strom zu sehn, wo alles wogt und schwindet. Hinträumend wird Vergessenheit des Herzens Wunde schließen; die Seele sie …

    Nikolaus Lenau

  20. Deck' dein Kind mit Blüten zu! Was du ihm an Glück gegeben, wiegt vielleicht einmal in Ruh ihm den herbsten Schmerz im Leben.

    Victor Blüthgen