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Sprüche über Unglück

256 Sprüche — Seite 3

Wenn Hoffnungen scheitern, Sicherheiten wegbrechen oder das Leben eine dunkle Wendung nimmt, wird Unglück in seiner ganzen Schwere spürbar. Es gehört zu jenen Erfahrungen, die nicht nur verletzen, sondern auch den Blick auf Glück, Bindung und Verletzlichkeit verändern. Darum ist dieses Thema ernst und menschlich zugleich.

Seine Tiefe zeigt sich darin, dass Unglück selten isoliert bleibt, sondern Beziehungen, Selbstbild und Lebensdeutung mit erfasst. Im Erleiden wächst oft die Erkenntnis, wie viel Trost, Anteilnahme und innere Haltung in schweren Stunden bedeuten können.

  1. Den sichersten Weg ins Unglück geht, wer alle guten Ratschläge befolgt.

    Rainer Haak

  2. Tadel nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst.

    Jean Jaurès

  3. Man muss Glück schaffen, um damit gegen die Welt des Unglücks zu protestieren.

    Albert Camus

  4. Alles Unglück kommt durch den Mund

  5. Anderen an seinem Unglück die Schuld geben, ist ein Zeichen von Dummheit, sich selbst die Schuld geben, ist der erste Schritt zur Einsicht; weder anderen noch sich selbst die Schuld geben, ist ein Z …

    Epiktet

  6. Glück betört mehr Leute als Unglück.

    Martin Luther

  7. Kein Unglück ist so groß, es hat ein Glück im Schoß.

  8. Sei tapfer, wenn die Masten krachen, dass du nicht schreckversteinert stehst; du wirst die Wogen dienstbar machen, sobald du klug das Steuer drehst. Gern packt das Unglück deine Schwächen - o käm …

    Otto Banck

  9. Kein Schicksal ist auf Erden noch so graus, die Liebe schöpft ein Körnchen Glück daraus.

    Carl Spitteler

  10. Das Glück trägt den eigenen Sturz schon in sich selbst.

    Seneca

  11. Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech

    Charles de Talleyrand

  12. Welch Unglück, dass das gute Gewissen ein sanftes Ruhekissen ist. Solch Komfort lockt die Tugend, reichlich oft zu schlafen.

    Emil Gött

  13. Die Unglücksfälle in der Welt sind zahlreicher als die Pfanzen der Erde.

  14. Frei geht das Unglück durch die ganze Erde,

    Friedrich von Schiller

  15. Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung.

    Wilhelm Busch

  16. Denn im Unglück pflegen die Menschen früher zu altem.

    Hesiod

  17. Sie lieben die Menschen und verachten den einzelnen Unglücklichen.

    Fjodor M. Dostojewski

  18. Mir kommt es immer vor, dass die Art- wie man die Ereignisse des Lebens nimmt - ebenso wichtigen Anteil an unserem Glück und Unglück hätte als diese Ereignisse selbst.

    Wilhelm von Humboldt

  19. Alles, was war, ist nicht mehr. Alles, was sein wird, ist noch nicht. Das ist unser Unglück.

    Alfred de Musset

  20. Ratten und Eroberer dürfen im Unglück keine Gnade erwarten.

    Charles Caleb Colton