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Sprüche über Verantwortung

322 Sprüche — Seite 16

Wo Handeln Folgen hat, beginnt Verantwortung. Sie verlangt, das eigene Tun nicht isoliert zu betrachten, sondern dessen Wirkung auf andere, auf Gemeinschaft und auf die Zukunft mitzudenken. Deshalb zählt dieses Thema zu den tragenden Voraussetzungen eines reifen und verlässlichen Lebens.

Ihre Würde liegt darin, dass sie Freiheit nicht einschränkt, sondern erst ernst macht. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Verantwortungsbewusstsein mit Gewissen, Weitblick und menschlicher Größe verbunden ist.

  1. Ein Mann kann oft versagen, aber er wird erst zum Versager, wenn er beginnt, andere dafür verantwortlich zu machen.

    John Burroughs

  2. Wenn du von den anderen Verantwortung verlangst, übernehme auch für dich deine eigene

    Solon

  3. Wie kurz ein Monat ist, merken Sie erst, wenn Sie Alimente zahlen

    John Barrymore

  4. Das allgemeine Wahlsystem in einem gleichgültigen Land läuft immer darauf hinaus, die Macht in die Hände deklassierter Schwätzer zu legen.

    Hippolyte Taine

  5. Wenn wir dem Herrn gehorchen, liegt die Verantwortung auf ihm, nicht auf uns. - Man ist immer gesichert, wenn man im Gehorsam gegen Gott handelt, welche Gefahren auch scheinbar damit verbunden sein mö …

    James Hudson Taylor

  6. Selbstständig wirken ist Leben; mechanisch tun müssen Tod

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  7. Der beste Rat bleibt immer Stück- oder Flickwerk: wer sich nicht selber raten kann, dem ist nicht zu helfen.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  8. Es ist nicht jeder Mensch geboren, frei zu sein, denn es gibt Personen, die vortrefflich sind, wenn sie dienen und gehorchen müssen und unbrauchbar, wie sie in freier Selbstbestimmung handeln sollen …

    Fanny Lewald

  9. Wem man das Gefühl seiner Verantwortlichkeit nimmt, dem nimmt man das Gefühl seiner Bedeutung.

    Fanny Lewald

  10. Es ist ein gewagtes Ding, die Vorsehung eines andern sein zu wollen, denn alle menschliche Berechnung trügt und die beste Absicht ist nicht Bürge für den Ausgang.

    Wilhelmine von Hillern

  11. Das Herz ist die große Uhr, die auf Wohl und Wehe zeigt.

    Rahel Varnhagen von Ense

  12. Das Herumdoktern an sich hat keinen Zweck. Man gehe gerade und einfach seinen Weg. Ich halte mich für gut von Natur, und sollte ich dann und wann etwas Schlechtes tun, so ist das auch natürlich.

    Paula Modersohn-Becker

  13. Ein schlechtes Gewissen ist ein Zeuge, den man Tag und Nacht mit sich herumträgt.

    Juvenal

  14. Jedes Volk, das in Knechtschaft liegt, hat an den Netzen, die es umfangen, selber mitgestrickt.

    August Pauly

  15. Dunkel und verhüllt sind die Endzwecke des Schicksals und doch befördern wir täglich durch unser Tun und Denken – wenn auch scheinbar das Gegenteil – den geheimen Gang desselben.

    Heinrich Martin

  16. Bei einer guten Tat sind wir uns stets selbst genug; bei einer bösen Tat sehen wir uns jedoch nach Mitschuldigen um.

    Heinrich Martin

  17. Viel Kummer bereitet es meinem Herzen, wenn ich daran denke, was der Mensch aus dem Menschen gemacht hat.

    William Wordsworth

  18. Gedanke ist nur ein anderer Name für Schicksal, also wähle dir dein Schicksal selbst! Liebe bringt Liebe, und Hass bringt Hass!

    Ella Wheeler Wilcox

  19. Wieviel Verantwortung laden wir uns auf, wenn wir aus Feigheit oder Faulheit schweigen, da, wo wir mit einem ruhigen offenen Wort irrenden Menschenkindern eine ernste Hilfe hätten erweisen können!

    Adolf Wilhelm Ferdinand Damaschke

  20. Jeder Mensch baut sich durch seine Lebensweise seine Todesweise auf.

    Max Dauthendey