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Sprüche über Verbrechen

129 Sprüche — Seite 4

Wo Unrecht nicht aus Versehen, sondern wissentlich und gegen besseres Wissen geschieht, nähert man sich dem Verbrechen. Es betrifft nicht nur die Tat selbst, sondern auch das Verhältnis eines Menschen zu Wahrheit, Schuld und Verantwortung. Deshalb ist dieses Thema für Gewissen, Recht und Gesellschaft von besonderer Schwere.

Sein Ernst liegt darin, dass Verbrechen die Grenzen des Erlaubten nicht nur überschreitet, sondern gezielt verletzt. Es macht sichtbar, wie gefährlich Macht, Lüge oder Gleichgültigkeit werden, wenn sie sich von jeder inneren Bindung lösen.

  1. Die erste und schlimmste aller Betrügereien ist der Selbstbetrug. Daneben wiegen alle anderen Sünden leicht.

    Philip James Bailey

  2. Die meisten Menschen wären empört, würde man ihnen sagen, ihr Vater sei ein Gauner gewesen. Sie wären jedoch eher stolz, wenn sie erführen, dass ihr Urgroßvater ein Seeräuber war.

    Johann Peter Hebel

  3. Der Mensch, biologisch gesehen, ist das furchtbarste aller Raubtiere, und das einzige, das seine eigene Gattung anfällt.

    William James

  4. Ich habe schon in jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder

    Leonardo da Vinci

  5. Wer dem Weibe vertraut, der vertraut auch Dieben

    Hesiod

  6. Wenn man wenig stiehlt, kommt man ins Gefängnis. Wenn man viel stiehlt, macht man Karriere.

  7. Fabriken in Städten sind Verbrechen am Volke

    Carl Ludwig Schleich

  8. Der Schuldige flieht, auch wenn er nicht verfolgt wird.

    Annette von Droste-Hülshoff

  9. Furcht und Habgier sind die Ursachen der Grausamkeit.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  10. Das Irritierende an der Liebe ist, dass es sich um ein Verbrechen handelt, das einen Komplizen erfordert.

    Charles Baudelaire

  11. Liebe deckt alle Vergehen zu.

  12. Jeder Verbrecher sträubt sich, seine Verbrechen einzugestehen. So auch die Gesellschaft.

    Christian Friedrich Hebbel

  13. Brüder wir wünschen den Frieden. Alle roten Menschen wünschen Frieden. Aber wo die Weißen hinkommen, da gibt es keinen Frieden, außer im Inneren unserer Mutter Erde.

  14. In jener Stadt lebt man am besten, in der sich die Bürger, denen kein Unrecht zugestoßen ist, genauso wie die ungerecht behandelten Bewohner bemühen, einen Übeltäter zu bestrafen.

    Solon

  15. Das Schicksal ist: die Vollmacht des Tyrannen für seine Verbrechen, die Entschuldigung des Toren für sein Versagen.

    Ambrose Bierce

  16. Jeder Krieg ist eine Reifeprüfung für die Generäle, aber ein Armutszeugnis für die Staatsmänner.

    George Bernard Shaw

  17. Durch Betrug erlistet, ist noch nicht gewonnen

    Sophokles

  18. Wenn irgendwo zwischen zwei Mächten ein noch so harmlos aussehender Pakt geschlossen wird, muss man sich sofort fragen, wer hier umgebracht werden soll.

    Otto von Bismarck

  19. Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut. Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es.

    Mark Aurel

  20. Wie sähe die Welt ohne Männer aus? Kein Krieg, keine Verbrechen, und lauter dicke glückliche Frauen.