gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Verbrechen

129 Sprüche — Seite 5

Wo Unrecht nicht aus Versehen, sondern wissentlich und gegen besseres Wissen geschieht, nähert man sich dem Verbrechen. Es betrifft nicht nur die Tat selbst, sondern auch das Verhältnis eines Menschen zu Wahrheit, Schuld und Verantwortung. Deshalb ist dieses Thema für Gewissen, Recht und Gesellschaft von besonderer Schwere.

Sein Ernst liegt darin, dass Verbrechen die Grenzen des Erlaubten nicht nur überschreitet, sondern gezielt verletzt. Es macht sichtbar, wie gefährlich Macht, Lüge oder Gleichgültigkeit werden, wenn sie sich von jeder inneren Bindung lösen.

  1. Diebe ruhen nie, Wächter ab und zu.

  2. Warum halten sich die Menschen für scharfsichtiger, wenn sie das geheime Böse entdecken, als das geheime Gute?

    Jean Paul

  3. Wer Diebe fasst, soll auch die Beute fassen. Wer Ehebrecher fasst, soll immer beide fassen

  4. Der Krieg hat einen langen Arm. Noch lange, nachdem er vorbei ist, holt er sich seine Opfer.

    Martin Kessel

  5. Wenn die Spartaner wie wir zwei Westentaschen, zwei Hosentaschen, drei Fracktaschen und fünf Oberrücktaschen gehabt hätten, sie hätten auch mehr gestohlen.

    Gottlieb Moritz Saphir

  6. Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen

    Christian Johann Heinrich Heine

  7. Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten!

    Leonardo da Vinci

  8. Heutzutage regiert der Rekord, die Sensation, die Freude am Sinnlosen. Die Zeit war noch nie so günstig für Verbrecher.

    Wilhelm Hasenclever

  9. Wenn der Mensch keinen Genuß mehr an der Arbeit findet und nur arbeitet, um so schnell wie möglich zum Genuß zu gelangen, so ist es nur ein Zufall, wenn er kein Verbrecher wird.

    Christian Matthias Theodor Mommsen

  10. Die Geburt ist offenbar ein Schwerverbrechen, denn sie wird mit dem Tode bestraft.

    Voltaire

  11. Der Trieb, unser Geschlecht fortzupflanzen, hat noch eine Menge anderes Zeug fortgepflanzt.

    Georg Christoph Lichtenberg

  12. Christus ist um Geld verraten worden.

  13. Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  14. Liebe zum Geld erzeugt die eine Hälfte der Übel in dieser Welt, Mangel an Geld die andere.

  15. Gott schuf das Böse, damit die Hölle nicht leer steht.

  16. Die Geschichte ist meistens die Schande des Menschengeschlechts.

    Johann Gottfried Seume

  17. Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur Menschenfresserei, sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt.

    Wilhelm Busch

  18. Sieh dir nicht an, wie Diebe ihr Mahl verzehren, sondern wie sie ihre Strafe erleiden.

  19. Ein guter Mensch erringt einen Sieg und belässt es dabei. Er geht nicht zu Gewalttaten über.

    Laotse

  20. Alle Robbenjagd ist eine gemeine, erbarmungslose Schlächterei, bei welcher sich Rohheit und Gefühllosigkeit verbinden.

    Alfred Edmund Brehm