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Sprüche über Vernunft

273 Sprüche — Seite 8

Was ordnet, abwägt und vor übereilten Entscheidungen schützt, wird mit der Vernunft verbunden. Sie gibt dem Denken Form, prüft Möglichkeiten und bewahrt davor, bloß dem ersten Impuls zu folgen. Darum gehört dieses Thema zu den tragenden Kräften eines verantwortlichen und klaren Lebens.

Ihr eigentlicher Wert zeigt sich dort, wo Gefühl und Einsicht nicht gegeneinander ausgespielt, sondern ins rechte Verhältnis gebracht werden. Vernunft ist nicht Kälte, sondern die Fähigkeit, das Wesentliche zu erkennen und ihm besonnen zu entsprechen.

  1. Wir brauchen unsere Leidenschaften nicht zu zügeln, sondern unseren Verstand zu kultivieren

    William Blake

  2. Gleich wichtig ist es, sich bei der Freude wie beim Schmerz zu mäßigen.

    Seneca

  3. Die Vernunft formt den Menschen, das Gefühl leitet ihn.

    Jean-Jacques Rousseau

  4. Erholung besteht weder in Untätigkeit noch in bloßem Sinnengenuss, sondern im Wechselgebrauch unserer Körper und Geisteskräfte, denn die Vernunft veredelt

    Karl Julius Weber

  5. Wenn dir ein Wort auf der Zunge brennt ... lass es brennen.

  6. Geh mit dir selbst streng ins Gericht, und wenn's dir nicht gelingt, von innen die Ruh, das Glück dir zu erringen: von außen kommt das Glück dir nicht!

    Friedrich von Bodenstedt

  7. Mit glimpflicher Art, mit Sanftmut und Güte richtet man öfter mehr aus als mit unmäßiger Schärfe.

    Abraham a Sancta Clara

  8. Lachen erhält uns vernünftiger als der Verdruß.

    Gotthold Ephraim Lessing

  9. Geduld, Vernunft und Zeit macht möglich die Unmöglichkeit.

    Simon Dach

  10. Die Vernunft ist das größte Hindernis für den Glauben, weil alles Göttliche ihr absurd scheint.

    Martin Luther

  11. Ob die Weiber soviel Vernunft wie die Männer haben, mag ich nicht entscheiden; aber sie haben gewiss nicht soviel Unvernunft.

    Johann Gottfried Seume

  12. Ein verständiger Mann läßt sich selbst nicht beherrschen, noch sucht er andere zu beherrschen; er will, dass einzig und allein und allezeit die Vernunft herrsche.

    Jean de la Bruyère

  13. Zu einer gesunden Entwicklung gehört vor allem eine vernünftige Abhärtung, denn die Verweichlichung bewirkt Schlaffheit und Untätigkeit.

    Sebastian Kneipp

  14. Bei einer liebenden Frau hat die Vernunft nur wenig zu sagen.

    John Knittel

  15. Der Mangel an Bildung bringt die Unverschämtheit hervor, doch die vernünftigen Überlegungen das Zaudern.

    Perikles

  16. Wenn zwei sich streiten, ist der, der dem Zornigen nicht widerspricht, der Weise

    Euripides

  17. Geh, wo du gehen kannst, die goldne Mittelstraße, und miß der Dinge Wert mit ihrem rechten Maße.

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  18. Kein Ding schwächt die Vernunft mehr als Unlauterkeit.

    Albrecht Dürer

  19. Gott hat den Menschen mit der Willenskraft und Vernunft ihr Schicksal in die Hand gelegt.

    Adalbert Stifter

  20. Ich glaube nicht, dass derselbe Gott, der uns Sinne, Vernunft und Verstand gab, uns ihren Gebrauch verbieten wollte.

    Galileo Galilei