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Sprüche über Verschwendung

135 Sprüche — Seite 2

Was über das Notwendige hinaus leichtfertig verbraucht wird, offenbart oft ein gestörtes Verhältnis zu Maß und Wert. Verschwendung betrifft Zeit, Worte, Geld und Kräfte und macht sichtbar, wie wenig das Gegebene geachtet wird, wenn Fülle für selbstverständlich gehalten wird. Darum trägt dieses Thema eine moralische Schärfe in sich.

Ihr Problem ist nicht bloß Übermaß, sondern Blindheit für Folgen und Bedeutung. Verschwendung entwertet, was kostbar sein könnte, und erinnert daran, dass der rechte Umgang mit Gütern immer auch eine Frage der inneren Haltung ist.

  1. Es saufen tausend sich zu Tod, eh einer stirbt an Durstes Not.

    Bernhard Freidank

  2. Ein Mensch, der nur eine Stunde verschwendet, hat die Bedeutung des Lebens nicht begriffen.

    Charles Robert Darwin

  3. Gewisse Dinge greift man so vergeblich mit Worten an, wie Geister mit Waffen.

    Wilhelm Busch

  4. Der Überfluß pflegt auch den allerweisesten Verstand zu blenden

    Friedrich der Große

  5. Geist zu haben hat den großen Nachteil, dass man fortgesetzt genötigt ist, ihn an halbe Narren zu verschwenden.

    Stendhal

  6. Wie Wind im Käfige, wie Wasser in dem Siebe, ist guter Rat im Ohr der Torheit und der Liebe.

    Friedrich Rückert

  7. Der Geizige spricht gewöhnlich nur von seinen Ausgaben, der Verschwender von seinen Einnahmen.

  8. Dreierlei Menschen haben kein Geld: Die Verschwender, die Armen und die Geizigen.

    Peter Altenberg

  9. Zum Glück gehört auch ein bißchen Überfluß. Knapp bemessenes Glück ist selten von langer Dauer.

    Victor-Marie Hugo

  10. Meistens ist in sechs bis acht Wörtern völlig abgemacht. Und in ebenso viel´ Sätzen Lässt sich Bandwurmweisheit schwätzen.

    Christian Morgenstern

  11. Ein Teil des Lebens geht zu Grunde, so oft eine Stunde verschleudert wird.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  12. Rache heißt, um der Vergangenheit willen handeln, sie ist also eine um 180 Grad falsch gedrehte Energie.

    Prentice Mulford

  13. Der Geizige hat keinen, der Verschwender einen unnützen Genuß von dem Seinen.

    Johann Peter Hebel

  14. Ich kann es mir leisten, meine Zeit mit Geldverdienen zu vergeuden.

    Jean Louis Agassiz

  15. Luxus treibt den Menschen zu keiner Tugend an - er erstickt meist alle besseren Gefühle in ihm.

    Friedrich der Große

  16. Die Welt hat allzuwenig Engel, und der Himmel fließt von ihnen über.

    Samuel Taylor Coleridge

  17. Wie oft verglimmen die gewaltigsten Kräfte, weil kein Wind sie anbläst.

    Jeremias Gotthelf

  18. Die Frau kann mit der Schürze mehr hinaustragen, als der Mann mit dem Erntewagen hineinfährt.

  19. Manche Menschen gehen mit dem Geld um, als müsste es vernichtet werden.

    Else Pannek

  20. Moses hatte freilich auf Sinai lange gefastet, und da begreift sich sein Zorn beim Anblick eines Kalbes – von Gold

    Eugen von Vaerst