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Sprüche über Verstand

397 Sprüche — Seite 11

Was ordnet, prüft und Unterschiede erkennt, wird mit dem Verstand verbunden. Er schützt vor vorschnellen Urteilen, sucht Zusammenhang und verleiht dem Denken jene Klarheit, ohne die Orientierung schwerfällt. Darum gehört dieses Thema zu den tragenden Kräften bewusster Lebensführung.

Sein Wert zeigt sich nicht im kalten Rechnen allein, sondern im maßvollen Zusammenwirken mit Erfahrung und Gefühl. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Verstand dann am fruchtbarsten ist, wenn er nicht herrscht, sondern richtig unterscheidet.

  1. Gelobt der Gast, der Pünktlichkeit versteht; gepriesen jener, der schnell geht

    Albert Schweitzer

  2. Je mehr du die Weiber durchschautest, desto weniger, Freund, wirst du verstehen das Weib.

    Otto Erich Hartleben

  3. Gesundheit und Verstand, das sind die beiden Lebensgüter.

    Menander

  4. Es gibt zwei verschiedene Menschen: Die männlichen, die nicht denken wollen und die weiblichen, die nicht denken können!

    Kurt Tucholsky

  5. Mit dem Hunger nach der Unendlichkeit wird der Mensch geboren; er spürt ihn früh; aber wenn er in die Jahre des Verstandes kommt, erstickt er ihn meistens leicht und schnell.

    Wilhelm Raabe

  6. Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken ist das seltenste Geschenk der Natur.

    Friedrich der Große

  7. Bildung ist jenseits aller Standesunterschiede

    Konfuzius

  8. Der Frauen Appetit ist doppelt so groß wie der des Mannes, ihre Intelligenz viermal und ihre Begierde achtmal so groß.

  9. Der gesunde Menschenverstand ist eigentlich nur eine Anhäufung von Vorurteilen die man bis zum 18. Lebensjahr erworben hat.

    Albert Einstein

  10. Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unseren Kleidern.

    Christian Johann Heinrich Heine

  11. Denken ist die Arbeit des Intellekts, Träumen sein Vergnügen.

    Victor-Marie Hugo

  12. Man muß wissen, dass es Dinge gibt, die unserer Macht nicht unterliegen und die wir nur zu erkennen, nicht hervorzubringen imstande sind.

    Dante Alighieri

  13. Es ist kein Verdienst, Verstand zu haben, sondern ein Glück; aber Verdienst ist es, ihn zur Erkennung seiner selbst anzuwenden.

    Johann Kaspar Lavater

  14. Der Mann hatte so viel Verstand, dass er fast zu nichts mehr in der Welt zu gebrauchen war.

    Georg Christoph Lichtenberg

  15. Der menschliche Verstand ist in der Praxis nicht verläßlich, am wenigsten in größter Not.

    Karl Theodor Jaspers

  16. Man kann keine große Seele oder keinen einigermaßen scharfen Verstand ohne einige Leidenschaft für das Schrifttum haben.

    Marquis de Vauvenargues

  17. Das Alter zieht noch mehr Runzeln in unseren Verstand als in unser Antlitz.

    Michel de Montaigne

  18. Leute, die sich die Finger verbrennen, verstehen nichts vom Spiel mit dem Feuer

    Oscar Wilde

  19. Die Wissenschaft ist der Verstand der Welt, die Kunst ihre Seele.

    Maxim Gorki

  20. Ein Fehler, den man erkennt, ist schon halb gebessert.