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Sprüche über Verstand

397 Sprüche — Seite 4

Was ordnet, prüft und Unterschiede erkennt, wird mit dem Verstand verbunden. Er schützt vor vorschnellen Urteilen, sucht Zusammenhang und verleiht dem Denken jene Klarheit, ohne die Orientierung schwerfällt. Darum gehört dieses Thema zu den tragenden Kräften bewusster Lebensführung.

Sein Wert zeigt sich nicht im kalten Rechnen allein, sondern im maßvollen Zusammenwirken mit Erfahrung und Gefühl. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Verstand dann am fruchtbarsten ist, wenn er nicht herrscht, sondern richtig unterscheidet.

  1. Nichts macht den Menschen argwöhnischer, als wenig zu wissen.

    Francis Bacon

  2. Ein gutes Glas Wein ist geeignet, den Verstand zu wecken.

    Konrad Adenauer

  3. Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel.

  4. Ein Kluger hat so viel zu denken, dass er keine Zeit hat zu reden. Ein Dummkopf hat so viel zu reden, dass er keine Zeit hat zu denken.

  5. Wer fest auf seinen Füssen steht und ein scharfes Auge im Kopf hat, der weiß seinen Weg, und darf auch etwas weiter gehen als gewöhnlich.

    Ludwig van Beethoven

  6. Man soll die Welt nicht belachen, nicht beweinen, sondern begreifen

    Baruch de Spinoza

  7. Wir nutzen nur 10 Prozent unseres geistigen Potentials.

    Albert Einstein

  8. Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß.

    Georg Simmel

  9. Jeder Tor kann antworten, wenn man ihn zu Rate zieht, aber nur der bedeutende Mensch kann fragen.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  10. Wenn dein Lehrer unzufrieden mit dir ist, nimm's ihm nicht krumm. Erstmals war's auch ihm beschieden: Man hielt ihn - wie dich - für dumm!

  11. Anmut des Leibes ist Anmut der Hülle. Anmut des Geistes ist Anmut der Fülle.

  12. Wer keinen Verstand hat, kann ihn auch nicht benutzen. Das hindert aber niemanden, es trotzdem zu tun.

    Martin Kessel

  13. Weisheit ist Harmonie.

    Novalis

  14. Besser ist es, ein Licht anzuzünden, als auf die Dunkelheit zu schimpfen.

  15. Laß uns das Leben genießen, solange wir es nicht begreifen

    Kurt Tucholsky

  16. Hans ohne Fleiss wird nimmer weis.

  17. Ganz begreifen werden wir uns nie, aber wir werden und können uns weit mehr als begreifen.

    Novalis

  18. Der Spezialist ist in seinem winzigen Weltwinkel vortrefflich zu Hause, aber er hat keine Ahnung vom Rest.

    José Ortega y Gasset

  19. Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsere Augen sie nicht sehen.

    Matthias Claudius

  20. Wirklich ist alles, was meßbar ist

    Max Planck