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Sprüche über Verzeihen

119 Sprüche — Seite 3

Verzeihen gehört zu den schwierigsten und zugleich befreiendsten Bewegungen des Herzens. Es bedeutet nicht, Unrecht kleinzureden, sondern auf Vergeltung zu verzichten und dem Vergangenen nicht die ganze Zukunft zu überlassen. Deshalb besitzt dieses Thema eine besondere moralische und seelische Tiefe.

Seine Kraft zeigt sich darin, dass Verzeihen den Verletzten nicht schwächt, sondern innerlich freier machen kann. Es verlangt Größe, weil erst im Loslassen sichtbar wird, wie sehr Hass und Kränkung sonst weiter über das Leben bestimmen würden.

  1. Der Mensch ist nie so schön, als wenn er um Verzeihung bittet oder selbst verzeiht.

    Jean Paul

  2. Hass ist so ausdauernd und so hartnäckig, dass eine Versöhnung auf dem Sterbelager eines Kranken das sicherste Zeichen des Todes ist.

    Jean de la Bruyère

  3. Dem Gelehrten ist der Stolz verzeihlich, dem Weisen jedoch unmöglich

    Heinrich Martin

  4. Jeder ernstliche Kampf findet seine Versöhnung. Nur die Lüge, die innere Unwahrheit, ist zur ewigen Qual verdammt.

    Friedrich Wilhelm Josef Ritter von Schelling

  5. Hat man ein Unrecht verziehen, muss man es aus dem Gedächtnis löschen

    Christina I. von Schweden

  6. Es ist einfacher einem Feind zu vergeben, als einem Freund

    William Blake

  7. Irren ist menschlich, vergeben göttlich.

    Alexander Pope

  8. Achtbare Menschen entschuldigen die Tatsache, dass sie ihr Wort gebrochen haben, nicht damit, dass sie auf ihre Nachbarn weisen, die dasselbe getan haben.

    Sir Arthur Conan Doyle

  9. Ehe man tadelt, sollte man immer erst versuchen, ob man nicht entschuldigen kann.

    Georg Christoph Lichtenberg

  10. Keine Reue ist so schmerzlich wie die vergebliche.

    Charles John Huffam Dickens

  11. Das Wasser haftet nicht an den Bergen, die Rache nicht an einem großen Herzen.

  12. Eine gute Tat vollendet man, indem man die Undankbarkeit verzeiht.

    Marie-Thérese Geoffrin

  13. Nichts ist gefährlicher, als zwei Menschen auszusöhnen. Sie zu entzweien ist viel sicherer und leichter.

    Jean Paul

  14. Vergib stets deinen Feinden. Nichts ärgert sie so.

    Oscar Wilde

  15. Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit weg vom Weg der Weisheit

  16. Kann man das Werden eines schlechten Buches vergeben, dann nur den Ärmsten, welche schreiben, um zu leben.

    Jean-Baptiste Molière

  17. Und sollte ich vergessen haben, jemanden zu beschimpfen, dann bitte ich um Verzeihung!

    Johannes Brahms

  18. Wir sind alle schuldig, einander zu verzeihen, sofern wir wollen, dass Gott uns verzeiht.

    Ulrich Zwingli

  19. Es gibt Verse in unserer neuen deutschen Literatur, die selbst dann noch nicht entschuldigt wären, wenn es in den zehn Geboten hieße: Du sollst Verse machen.

    Christian Friedrich Hebbel

  20. Gemeinsame Erinnerungen sind manchmal die besten Friedensstifter.

    Marcel Proust