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Sprüche über Bildung

536 Sprüche — Seite 2

  1. Leidenschaftslosigkeit, das heißt, eine immer gleiche und abgeklärte Betrachtungsweise macht die Weisheit der Greise aus.

    Leo Tolstoi

  2. Jedes Mal, wenn du dich aufrichtig freust, schöpfst du Nahrung für den Geist

    Ralph Waldo Emerson

  3. Wenn ich ein wenig Geld bekomme, kaufe ich mir davon Bücher. Wenn dann noch etwas übrig ist, kaufe ich mir Essen und Kleidung.

    Erasmus von Rotterdam

  4. Möchte man alles wissen, könnte man auch versuchen, den Wind zu fangen.

    Eckhart von Hochheim

  5. Die Klugheit eines Menschen läßt sich aus der Sorgfalt ermessen, womit er das Künftige oder das Ende bedenkt.

    Georg Christoph Lichtenberg

  6. Der Mensch sollte lesen, wozu es ihn gerade treibt; was er nur aus Pflichtgefühl liest, wird ihm wenig nützen.

    François de la Rochefoucauld

  7. Unsere Hochschulen sind Volksküchen, in welchen die meisten durch die Lebensnot ohne Hunger zum Essen gezwungen werden.

    August Pauly

  8. Die meisten Studenten lernen nicht, um Einsicht zu erlangen, sondern um schwätzen zu können

    Arthur Schopenhauer

  9. Es kommt nicht auf die Menge, sondern auf den Wert der Bücher an. Man schaffe sich daher so viele Bücher an, als genug ist, aber keine des bloßen Prunks wegen.

    Seneca

  10. Höchste Geistes- und Seelenbildung bekundet es, alles in seiner Muttersprache sagen zu können.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  11. Die geistige Unterwerfung beginnt mit der Übernahme der Fragestellung

    Friedrich Georg Jünger

  12. Bemühe dich, nicht alles wissen zu wollen, sonst lernst du gar nichts.

    Demokrit

  13. Wäre ich nie ein Narr gewesen, wo nähm ich jetzt die Weiheit her?

    Rudolf Otto Hermann Presber

  14. Wenige Menschen können denken, aber alle wollen eine Meinung haben.

    George Berkeley

  15. Wenn ein "Bart tragen" Weisheit bedeutet, dann wäre ein Ziegenbock auf gleichem Niveau mit Plato.

    Lukian

  16. Je mehr ich las, umso näher brachten die Bücher mir die Welt, um so heller und bedeutsamer wurde für mich das Leben.

    Maxim Gorki

  17. Unwissen ist die einzige Tragödie des Daseins. Es gibt keine andere. Wenn jeder wüsste, was er zu wissen hätte, wäre die Welt erlöst!

    Peter Altenberg

  18. Dreierlei ist notwendig für ein gutes Buch: Talent, Kunst und Handwerk, das heißt Natur, Gesundheit und Übung

    Joseph Joubert

  19. Schlauheit setzt dem Geist Grenzen; Schlauheit sagt einem was man nicht darf, weil es nicht schlau ist.

    John Steinbeck

  20. Genies fallen nicht vom Himmel. Sie müssen Gelegenheit zur Ausbildung und Entwicklung haben.

    August Bebel

  21. Bildung ist das, was die meisten empfangen, viele weitergeben und wenige haben.

    Karl Kraus

  22. Man muß nicht wissen, wer den Tuberkel Bazillus entdeckt hat.

    Robert Koch

  23. Wenn wir Genies wollen, müssen wir uns mit ihrer Unbequemlichkeit abfinden, und das ist etwas, was die Welt nie tun wird. Sie wünscht sich Genies, will aber, dass sie sich genau wie der Durchschnitt b …

    George Moore

  24. Geistiges Leben läßt sich nicht mit körperlichem Maß messen.

    Leo Tolstoi

  25. Die Klugheit gibt nur Rat, die Tat entscheidet.

    Franz Grillparzer

  26. Immer lernt der Kluge vom Dummen mehr als der Dumme vom Klugen.

    Peter Rosegger

  27. Die Vorwürfe Unkundiger muss man sich mit Gleichmut anhören.

    Seneca

  28. Der Kluge lernt, der Dummkopf erteilt gern Belehrungen.

    Anton Tschechow

  29. Viele Fächer werden an unseren Schulen gelehrt, aber eines der wichtigsten fehlt: Reisekunde. Denn das intelligente Reisen, das Verständnis für fremde Länder und Völker, will gelernt sein.

    John Steinbeck

  30. Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an, interessant zu werden, wo sie aufhört.

    Justus Freiherr von Liebig

  31. Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.

    Wilhelm Busch

  32. Ein großer Geist irrt sich so gut wie ein kleiner; jener, weil er keine Schranken kennt; und dieser, weil er seinen Horizont für die Welt nimmt

    Johann Wolfgang von Goethe

  33. Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, das verstünden sie auch

    Johann Wolfgang von Goethe

  34. Intelligenz ist die Fähigkeit, die bewirkt, dass man Abstand nimmt.

    Henry de Montherlant

  35. Jede Sprache ist schön, wenn nicht nur geschwätzt, sondern auch was gesagt wird.

    Christian Morgenstern

  36. Ein Kluger Kopf passt in keinen Helm

    Albert Einstein

  37. Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde.

    Jean Paul

  38. Ein Buch ist ein Spiegel; wenn ein Affe hineinguckt, so kann freilich kein Apostel heraussehen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  39. Dass niemand Weisheit erben mag noch Kunst, das ist ein harter Schlag!

    Bernhard Freidank

  40. Ehrliche Unwissenheit ist weniger schlimm als falsches Wissen

    Christian Matthias Theodor Mommsen

  41. Die besten Bücher sind nicht die, die uns satt, sondern die, die uns hungrig machen, hungrig auf das Leben.

    Gorch Fock

  42. Ein Mensch kann nicht alles wissen, aber etwas muss jeder haben, was er ordentlich versteht.

    Gustav Freytag

  43. Das Staunen ist eine Sehnsucht nach Wissen

    Matthias Claudius

  44. Klugheit und Güte ziehen es vor, ohne Maske aufzutreten.

    Arthur Schnitzler

  45. Der Weise ohne Humor ist undenkbar, weil er weiß, dass es Wissen über dem Verstande gibt.

    Carl Ludwig Schleich

  46. Geist zu haben hat den großen Nachteil, dass man fortgesetzt genötigt ist, ihn an halbe Narren zu verschwenden.

    Stendhal

  47. Das Wort Esel, wenn's zurück gelesen wird, so heißt es lese; wahr ist, wenn jemand kein unverständiger Esel bleiben will, so muss er Bücher lesen.

    Abraham a Sancta Clara

  48. Ein Buch, das nicht wert ist, zweimal gelesen zu werden, ist auch nicht würdig, dass man's einmal liest.

    Jean Paul

  49. Ich beneide die Dummen um ihre Tollkühnheit: Sie sprechen den ganzen Tag.

    Michel de Montaigne

  50. Der Zufall bevorzugt den vorbereiteten Geist.

    Louis Pasteur

  51. Ein Kind bilden ist die erlesenste Aufgabe die nur irgendjemand haben kann.

    Peter Hille

  52. Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden.

    Anselm Feuerbach

  53. Wissenschaft besteht aus Fakten wie ein Haus aus Backsteinen, aber eine Anhäufung von Fakten ist genausowenig Wissenschaft wie ein Stapel Backsteine ein Haus ist.

    Henri Poincaré

  54. Die Leute, die den Reim für das wichtigste in der Poesie halten, betrachten die Verse wie Ochsen-Käufer von hinten.

    Georg Christoph Lichtenberg

  55. Ich finde und habe immer gefunden, dass sich ein Buch gerade vorzugsweise zu einem Geschenk eignet.

    Wilhelm von Humboldt

  56. Ein Buch ist ein Druckwerk, aus dem Leser gewöhnlich etwas ganz anderes herauslesen, als der Autor hineingeschrieben hat.

    Georg Christoph Lichtenberg

  57. Die Gelegenheit bedarf eines bereiten Geistes.

    Louis Pasteur

  58. Bücher haben viel Angenehmes für die, welche die richtigen aussuchen können, aber ohne Schweiß kein Preis.

    Michel de Montaigne

  59. Lest nicht wie die Kinder, zum Vergnügen, noch wie die Streber, um zu lernen, nein, lest, um zu leben.

    Gustave Flaubert

  60. Bücher sind die Vermächtnisse, die ein großer Geist der Menschheit hinterläßt.

    Joseph Addison