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Sprüche über Bildung

536 Sprüche — Seite 3

  1. Bücher haben viel Angenehmes für die, welche die richtigen aussuchen können, aber ohne Schweiß kein Preis.

    Michel de Montaigne

  2. Die Leute, die den Reim für das wichtigste in der Poesie halten, betrachten die Verse wie Ochsen-Käufer von hinten.

    Georg Christoph Lichtenberg

  3. Ein Buch ist ein Druckwerk, aus dem Leser gewöhnlich etwas ganz anderes herauslesen, als der Autor hineingeschrieben hat.

    Georg Christoph Lichtenberg

  4. Lest nicht wie die Kinder, zum Vergnügen, noch wie die Streber, um zu lernen, nein, lest, um zu leben.

    Gustave Flaubert

  5. Die auserwählten Leser haben immer geistige Tendenzen, die denen ihrer Zeit entgegengesetzt sind.

    Honoré de Balzac

  6. Gebildete und erfahrene Männer sind stets die nachsichtigsten und duldsamsten, während unwissende und engherzige Personen nachtragen und keine Rücksicht kennen.

    Samuel Smiles

  7. Gar mancher kommt trotz vielem Lesen mit dem Verständnis in die Brüche. Wohl hat er die Sprüche der Weisheit gelesen, doch nicht verstanden die Weisheit der Sprüche.

    Friedrich von Bodenstedt

  8. Man braucht Verstand, um zu erkennen, dass es Dinge gibt, an die der Verstand nicht heranreicht.

    Martin Kessel

  9. Und doch ist selbst die größte Sammlung des Weltgeistes, das Zusammentragen der wichtigsten Gedankengüter, nur ein lächerlicher Ausschnitt aus der Unendlichkeit des Geistes selber. Also bedenke in Dem …

    Nikolaus von Kues

  10. Das Lesen versieht den Geist nur mit dem Material für das Wissen; erst das Denken macht das Gelesene zu unserem Eigentum

    John Locke

  11. Man ist nur in dem Maße wissbegierig, wie man unterrichtet ist.

    Jean-Jacques Rousseau

  12. Es ist wichtiger, Fragen stellen zu können, als auf alles eine Antwort zu wissen

    James Thurber

  13. Klug sein hat noch nie einen Menschen an Dummheiten gehindert.

    Stefan Zweig

  14. Die besten Bücher sind die, von denen jeder Leser meint, er hätte sie selbst machen können.

    Blaise Pascal

  15. Die vollkommene Dame wird darauf achten, dass in den Bücherregalen die Werke männlicher und weiblicher Autoren streng getrennt stehen. Mann sollte sie nur dann zusammenstellen, wenn die Verfasser mi …

    Vincent van Gogh

  16. Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht mehr zurück.

    Theodor Fontane

  17. Abstrahieren heißt die Luft melken.

    Johann Peter Hebel

  18. Wissenschaft ist nur Austausch unserer Unwissenheit gegen Unwissenheit von neuer Art.

    Lord Byron

  19. Die Drei und die Sieben sind die beiden größten geistigen Zahlen.

    Honoré de Balzac

  20. Die Erfindung der Gesetze der Zahlen ist aufgrund des ursprünglich schon herrschenden Irrtums gemacht, dass es mehrere gleiche Dinge gebe, aber tatsächlich gibt es nichts Gleiches.

    Friedrich Nietzsche

  21. Des Lehrers Kraft ruht in der Methode.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  22. Allen zugänglich und frei machen wollen wir die Wissenschaft, sie soll nicht länger in Fesseln geschlagen werden.

    Wilhelm Liebknecht

  23. Wer spezielles Wissen erworben hat, muß einen lebendigen Sinn dafür bekommen, was schön und moralisch gut ist. Sonst gleicht er mehr einem wohlabgerichteten Hund als einem harmonisch entwickelten Gesc …

    Albert Einstein

  24. Wer nichts als Chemie versteht, versteht auch die nicht recht.

    Georg Christoph Lichtenberg

  25. Liebt das Buch. Es wird euch freundschaftlich helfen, sich im stürmischen Wirrwarr der Gedanken, Gefühle und Ereignisse zurechtzufinden.

    Maxim Gorki

  26. Der Schüler soll nicht nur über die Worte, sondern vor allem über den Sinn und den Inhalt dessen, was er gelernt hat, Auskunft geben können.

    Michel de Montaigne

  27. Aufgabe der Lehrer ist es, für alles einzelne die Ursache anzugeben.

    Aristoteles

  28. Schlage nie in Büchern nach, wenn du etwas vergessen hast, sondern bemühe dich, es dir ins Gedächtnis zu rufen.

    Leo Tolstoi

  29. Wissensdurst ist die flüssige Form von Bildungshunger

    Ambrose Bierce

  30. Der Segen der Welt ist gebildete Menschlichkeit.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  31. Der Horizont des Berliners ist längst nicht so groß wie seine Stadt.

    Kurt Tucholsky

  32. Lesen ist für den Geist, was Gymnastik für den Körper ist.

    Joseph Addison

  33. Was ist die Weisheit eines Buches gegen die Weisheit eines Engels?

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  34. Dem Gelehrten ist der Stolz verzeihlich, dem Weisen jedoch unmöglich

    Heinrich Martin

  35. Eine ausgewählte Büchersammlung ist und bleibt der Brautschatz des Geistes und Gemütes

    Karl Julius Weber

  36. Geist ist die Würze der Konversation, nicht die Speise.

    William Hazlitt

  37. Die Kunst des Lesens ist die Fähigkeit, Seiten zu überblättern, auf denen man nichts versäumt.

    William Butler Yeats

  38. Eine Sprache mit Geschick handhaben heißt, eine Art Beschwörungszauber treiben.

    Charles Baudelaire

  39. Man sollte auch gute, ja ausgezeichnete Bücher verbieten, bloß damit sie mehr gelesen und beachtet werden

    Albert Camus

  40. Wenn die Meister aufhören zu lehren, werden die Schüler endlich lernen können.

    Charles-Louis de Montesquieu

  41. Es gibt Bücher, durch die man alles erfährt, und doch zuletzt von der Sache nichts begreift.

    Johann Wolfgang von Goethe

  42. Lesen ist die Schwierigkeit, ein Land fremder Phantasie mit eigenen Gedanken zu bevölkern.

    Kurt Tucholsky

  43. Erst durch das Lesen lernt man, wieviel man ungelesen lassen kann.

    Wilhelm Raabe

  44. Die Lust zur Lektüre bedeutet einen Austausch von langweiligen Stunden, wie man sie so oft im Leben hat, gegen köstliche Stunden.

    Charles-Louis de Montesquieu

  45. Der große Feind der Wissenschaft ist nicht der Irrtum, sondern die Faulheit.

    Henry Thomas Buckle

  46. Es ist ein gewisses Verhältnis nötig zwischen denen, die vornehmlich zum Denken, und zwischen jenen, die vornehmlich zur Tätigkeit geneigt sind.

    Henry Thomas Buckle

  47. Die Langsamkeit des Genies ist schon kaum auszuhalten, aber die Langsamkeit der Mittelmäßigkeit ist unerträglich

    Henry Thomas Buckle

  48. Der tiefe Denker hegt immer den Verdacht, dass er oberflächlich ist.

    Benjamin Disraeli

  49. Mir ist kein Lesen nützlicher, als solches kurzer Gedanken. Keines scheint mir reichhaltiger, belehrender, anwendbarer.

    Johann Kaspar Lavater

  50. Eine auserlesene Büchersammlung ist der vortrefflichste Hausrat.

    Francesco Petrarca

  51. Die Dauer aller Bücher wird weder durch freundschaftliche, noch feindliche Bemühungen bestimmt, sondern durch ihr eigenes spezifisches Gewicht oder durch den inneren Wert ihres Inhaltes für den unwand …

    Ralph Waldo Emerson

  52. So manches papierene Denkmal hat mehr Bestand als ein Denkmal aus Erz.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  53. Ich wäre lieber ein armer Mann in einer Dachkammer voller Bücher als ein König, der nicht lesen mag.

    Thomas Babington Macaulay

  54. Durch geistige Kraft können wir den beherrschen, der uns an körperlicher überragt.

    Antiphon

  55. Das Halbverstandene und Halberfahrene ist nicht die Vorstufe der Bildung, sondern ihr Todfeind.

    Theodor W. Adorno

  56. Wenn Allwissenheit denkbar wäre, so müsste sie die furchtbarste Qual der Hölle sein.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  57. Wissen ist die niederste Art nicht vereinigten Wissens; Wissenschaft ist teilweise vereinigtes, Philosophie völlig vereinigtes Wissen

    Herbert Spencer

  58. Bildung jeder Art hat doppelten Wert, einmal als Wissen, dann als Charaktererziehung.

    Herbert Spencer

  59. Gute Bücher sind die großen Schätze des Menschengeschlechts. Das beste, was je gedacht und erfunden wurde, bewahren sie aus einem Jahrhundert in das andere; sie verkünden, was einst auf Erden leben …

    Gustav Freytag

  60. Viele Frauen haben die ganze Brust voll Hirn.

    Jeanne Antoinette Poisson de Pompadour