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Sprüche über Zorn

116 Sprüche — Seite 2

Wenn Verletzung, Kränkung oder Widerstand plötzlich in glühende Heftigkeit umschlagen, tritt der Zorn hervor. Er besitzt Energie und Klarheit, kann aber ebenso Urteil verengen und Worte schärfen, bis mehr Schaden entsteht als zunächst beabsichtigt war. Deshalb gehört dieses Thema zu den ambivalenten Kräften des Gemüts.

Sein Wert liegt allenfalls darin, Unrecht nicht gleichgültig hinzunehmen. Zorn wird unerquicklich, sobald er nicht mehr geführt, sondern führend wird und dem Menschen seine Besonnenheit nimmt.

  1. Ein gegebenes Wort kann man selbst mit einem Vierspänner nicht mehr einholen.

  2. Wir nennen es "zu weit gegangen", wenn uns jemand zu nahe getreten ist.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  3. Vergiss nie, was ein Mensch zu dir sagt, wenn er wütend ist.

    Henry Ward Beecher

  4. Der alte Grundsatz ´Auge um Auge´ macht schließlich alle blind

    Martin Luther King

  5. Das beste Gegenmittel gegen den Zorn ist der Aufschub.

    Seneca

  6. Wenn Ärger im Menschen ist, so macht er selten das Klügste, sondern gewöhnlich das Dümmste.

    Jeremias Gotthelf

  7. Werde nicht zornig! Sonst könntest du an einem einzigen Tag das Holz verbrennen, das du in vielen sauren Wochen gesammelt hast.

  8. Das Wort verwundet leichter als es heilt

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Der Zorn der Männer entlädt sich in Gewalttätigkeiten. Der Zorn der Frauen entlädt sich in Dummheit

    Henry de Montherlant

  10. Zürnt, Freunde nicht, wenn Spötter euch verlachen, erwidert lächelnd ihren Spott, und wisst: Der Spötter Witz kann nichts verächtlich machen, was wirklich nicht verächtlich ist.

    Friedrich von Bodenstedt

  11. Es ist menschlich, verärgert zu sein, aber es ist nicht recht, in diesem Ärger zu beharren.

    Vincent van Gogh

  12. Respekt und Achtung verlieren sich am schnellsten in der Wut.

    Julian Scharnau

  13. Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum.

    Mark Aurel

  14. Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden.

  15. Liebe macht blind, aber nicht taub - daran ist schon manche hoffnungsvolle Beziehung gescheitert

    George Bernard Shaw

  16. Tadel nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst.

    Jean Jaurès

  17. Alles Unglück kommt durch den Mund

  18. Der Mann, dem du zürnest, muss deines Zornes wert sein.

    Friedrich Maximilian von Klinger

  19. Auch wenn man Leute mit gutem Grund beschimpft, muss man maßhalten.

    Maxim Gorki

  20. Mit wem das Pferd nie durchgeht, der reitet einen hölzernen Gaul.

    Christian Friedrich Hebbel