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Sprüche über Dankbarkeit

291 Sprüche — Seite 7

Wer dankbar ist, sieht dieselbe Welt oft mit anderen Augen. Dankbarkeit verwandelt Selbstverständliches in etwas Kostbares und macht sichtbar, wie viel des Lebens Geschenk, Begegnung und unverdiente Gabe bleibt. Deshalb gehört dieses Thema zu den heilsamsten Formen innerer Sammlung.

Aus ihr wächst keine blinde Zufriedenheit, sondern ein wacher Blick für Wert und Verbundenheit. Dankbarkeit mildert Mangeldenken, vertieft Freude und verleiht selbst kleinen Erfahrungen jenes Gewicht, das im schnellen Alltag leicht verloren geht.

  1. Man muss lernen, mit dem Gegebenen zufrieden zu sein, und nicht immer das verlangen, was gerade fehlt

    Theodor Fontane

  2. Tatsächlich ist die Dankbarkeit eine Schuld, die gewöhnlich sogar anwächst; Darin gleicht sie der Erpressung: Je mehr man bezahlt, desto mehr wird gefordert.

    Mark Twain

  3. Wer wenig bedarf, kommt nicht in die Lage, auf vieles verzichten zu müssen

    Plutarch

  4. Die Propertät ist sehr zu schätzen, doch kann sie manches nicht ersetzen. Der Mensch wird schließlich mangelhaft. Die Locke wird hinweg gerafft.

    Wilhelm Busch

  5. Die wahre Ernte meines täglichen Lebens ist etwas so Unfassliches wie das Morgen- und Abendrot.

    Henry David Thoreau

  6. O, große Kräfte sind's, weiß man sie recht zu pflegen, die Pflanzen, Kräuter, Stein' in ihrem Innern hegen.

    George Bernard Shaw

  7. Das ist die undankbare Stellung des Vaters in der Familie. Aller Versorger, aller Feind.

    August Strindberg

  8. Sich mit wenigem begnügen ist schwer, sich mit vielem begnügen unmöglich.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  9. Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, der wäre auch nicht zufrieden mit dem, was er haben möchte.

    Berthold Auerbach

  10. Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, gleich fällt es uns ein. Wie oft können wir jemand begegnen, dem wir Dank schuldig sind, ohne daran zu denken

    Johann Wolfgang von Goethe

  11. Wenn es am besten schmeckt, soll man aufhören

  12. Die Dankbarkeit ist kein Unkraut, das auf jedem Boden gedeiht; sie ist eine zarte, feine Pflanze, die in der harten, verdorrten Erde sowenig als im nassen, verschwemmten Boden gut fortkommt.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  13. Es kommt selten etwas Besseres nach.

  14. Ein deutliches Zeichen eines im Grunde unedlen Menschen ist die Undankbarkeit. Sie stellt ihn unter die edleren Tiere, die alle dankbar sind.

    Carl Hilty

  15. Fröhlichkeit und Mäßigkeit sind die zwei besten Ärzte

  16. Wenn du im Herzen Frieden hast, wird die Hütte zum Palast.

  17. Wir sollten Adam nur dankbar sein dafür, dass er uns den Segen des Müßiggangs genommen und uns dafür den Fluch der Arbeit gewonnen hat.

    Mark Twain

  18. Besser ohne Abendbrot zu Bette geh'n, als mit Schulden aufzusteh'n.

  19. Man darf wohl eine Bitte abweisen, aber nimmermehr darf man einen Dank abweisen oder, was dasselbe ist, ihn kalt und konventionell annehmen

    Friedrich Nietzsche

  20. Jeden Morgen sich ins Sterben hineindenken, das lehrt uns, den neuen Tag richtig schätzen - nicht zu gering, weil er ein köstliches Geschenk ist; nicht zu hoch, weil er heute noch vergeht.

    Peter Rosegger