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Sprüche über Dummheit

482 Sprüche — Seite 20

Nichts wirkt zugleich so unerquicklich und so dauerhaft gegenwärtig wie die Dummheit. Sie zeigt sich nicht nur im Mangel an Wissen, sondern vor allem in Selbstgewissheit, Lernunwillen und der Weigerung, die eigene Begrenzung überhaupt wahrzunehmen. Darum ist dieses Thema seit jeher ein Feld für Spott, Kritik und ernste Menschenkenntnis.

Besonders entlarvend wird sie dort, wo Lautstärke den Platz von Einsicht einnimmt. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten die komischen und gefährlichen Seiten menschlicher Unvernunft und machen deutlich, warum fehlende Klugheit selten harmlos bleibt.

  1. Die lächerlichsten aller Träume sind die Träumereien der Weltverbesserer.

    Jean-Baptiste Molière

  2. Himmel, was muss das für ein Narr gewesen sein, der das Küssen erfunden hat!

    Jonathan Swift

  3. Wer den Eltern nicht folgt, hat einen dummen Mut.

  4. Sein Geld ist so dumm wie er.

  5. Gestohlene Katzen mausen gern.

  6. Fernsehen. Fern von der Realität und jeglichem Sachverstand das nahende Ende sehen.

    Julian Scharnau

  7. Soll man ein Huhn mit einem Messer schlachten, das für einen Ochsen bereit liegt?

  8. Wo etwas Dummes gesagt wird, da wird es hell in den Menschenherzen

    Voltaire

  9. Hohle Gefäße geben mehr Klang als gefüllte. Ein Schwätzer ist meist ein leerer Kopf.

    August von Platen

  10. Jeder sagt mal Unsinn. Es ist nur ein Unglück, wenn man es feierlich tut.

    Michel de Montaigne

  11. Der Geizige verbrennt seine Fingernägel, um Leuchtöl zu sparen.

  12. Tadeln können zwar die Toren, aber klüger handeln nicht.

    August Friedrich Langbein

  13. Was sich ein Narr in den Kopf gesetzt, das hält wie eine Schrift, die man in Marmor ätzt.

    Magnus Gottfried Lichtwer

  14. Ein Tor, der kein Wort sagt, unterscheidet sich nicht von einem Gelehrten, der still ist.

    Jean-Baptiste Molière

  15. Nur Dummköpfe und Fanatiker haben überhaupt keinen Humor.

    Charles de Talleyrand

  16. Jedermann ist täglich fünf Minuten ein Narr. Es kommt darauf an, die Grenze nicht zu überschreiten.

    Elbert Green Hubbard

  17. Die Einfachheit des Geistes ist Dummheit, die des Herzens Unschuld.

    Giacomo Casanova

  18. Jede Reform, wie notwendig sie auch sein mag, wird von schwachen Geistern so übertrieben werden, daß sie selbst der Reform bedarf.

    Samuel Taylor Coleridge

  19. Die Dummheit des Mannes erkennt man an seinen Worten, die der Frau an ihrem Schweigen. Eine stumme Frau ist dumm, ein schweigsamer Mann kann für bedeutend gehalten werden.

    Sully Prudhomme

  20. Für die Unwissenden ist das Alter die Zeit des Winters. Für die Weisen ist es die Zeit der Ernte.

    James Beattie