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Sprüche über Dummheit

482 Sprüche — Seite 5

Nichts wirkt zugleich so unerquicklich und so dauerhaft gegenwärtig wie die Dummheit. Sie zeigt sich nicht nur im Mangel an Wissen, sondern vor allem in Selbstgewissheit, Lernunwillen und der Weigerung, die eigene Begrenzung überhaupt wahrzunehmen. Darum ist dieses Thema seit jeher ein Feld für Spott, Kritik und ernste Menschenkenntnis.

Besonders entlarvend wird sie dort, wo Lautstärke den Platz von Einsicht einnimmt. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten die komischen und gefährlichen Seiten menschlicher Unvernunft und machen deutlich, warum fehlende Klugheit selten harmlos bleibt.

  1. Übereifer grenzt an Torheit und führt zu Enttäuschungen.

    Honoré de Balzac

  2. Wer keinen Verstand hat, kann ihn auch nicht benutzen. Das hindert aber niemanden, es trotzdem zu tun.

    Martin Kessel

  3. Der Narr scheitert, weil er schwierige Dinge für leicht hält. Der kluge Mann scheitert, weil er leichte Dinge für schwierig hält.

    John Churton Collins

  4. Nichts erfrischt unser Blut so sehr, wie wenn es uns gelungen ist, eine Dummheit zu vermeiden.

    Jean de la Bruyère

  5. Die Unwissenheit ist der Wahrheit näher als das Vorurteil

    Wladimir Iljitsch Lenin

  6. Wenn Ärger im Menschen ist, so macht er selten das Klügste, sondern gewöhnlich das Dümmste.

    Jeremias Gotthelf

  7. Wenn Torheit täte weh, o welch erbärmlich Schrei´n würd’ in der ganzen Welt in allen Häusern sein!

    Friedrich von Logau

  8. Ich will gar nicht bestreiten, dass die Frauen töricht sind. Der Allmächtige hat sie halt auf uns Männer zugeschnitten.

    George Eliot

  9. Man kann auch die Gesellschaft einem Feuer vergleichen, an welchem der Kluge sich in gehöriger Entfernung wärmt; nicht aber hineingreift wie der Tor, der dann, nachdem er sich verbrannt hat, in di …

    Arthur Schopenhauer

  10. Der Narr hat Glück in Masse, der Kluge selten Schwein

    Wilhelm Busch

  11. Dummheit ist lebenslänglich und hoffnungslos

    José Ortega y Gasset

  12. Es gibt Leute, deren Geist immer Ferien hat.

    Peter Sirius

  13. Es ist besser, weder lesen noch schreiben zu können, als nichts anderes zu können.

    William Hazlitt

  14. Der Zorn der Männer entlädt sich in Gewalttätigkeiten. Der Zorn der Frauen entlädt sich in Dummheit

    Henry de Montherlant

  15. Es sind viele Esel, die nicht Säcke tragen

    Christoph Lehmann

  16. Das Vorurteil ist das Kind der Unwissenheit.

    William Hazlitt

  17. Die Dummen braucht man weder man weder zu pflanzen noch zu säen; sie wachsen von ganz alleine.

  18. Man kann es auf zweierlei Art zu etwas bringen: durch eigenes Können oder durch die Dummheit der anderen.

    Jean de la Bruyère

  19. Es lohnt für viele nicht, des Verstandes sich zu echauffieren. Was man nicht hat, das kann man nicht verlieren.

    Josef Bordat

  20. Die Natur scheint es weise eingerichtet zu haben, dass die Torheiten der Menschen schnell vorübergehen; doch die Bücher verewigen diese.

    Michel de Montaigne