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Sprüche über Dummheit

482 Sprüche — Seite 7

Nichts wirkt zugleich so unerquicklich und so dauerhaft gegenwärtig wie die Dummheit. Sie zeigt sich nicht nur im Mangel an Wissen, sondern vor allem in Selbstgewissheit, Lernunwillen und der Weigerung, die eigene Begrenzung überhaupt wahrzunehmen. Darum ist dieses Thema seit jeher ein Feld für Spott, Kritik und ernste Menschenkenntnis.

Besonders entlarvend wird sie dort, wo Lautstärke den Platz von Einsicht einnimmt. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten die komischen und gefährlichen Seiten menschlicher Unvernunft und machen deutlich, warum fehlende Klugheit selten harmlos bleibt.

  1. Frauen finden tausend Entschuldigungen für die Torheit derjenigen, die sie lieben.

    Henry Fielding

  2. Ehrliche Unwissenheit ist weniger schlimm als falsches Wissen

    Christian Matthias Theodor Mommsen

  3. Tadel nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst.

    Jean Jaurès

  4. Narren lernen, wenn sie lernen, auf eigene Kosten. Der Kluge lernt auf Kosten der Narren.

  5. Wer die Wahrheit nicht weiß, ist ein Dummkopf.

    Bertolt Brecht

  6. Anderen an seinem Unglück die Schuld geben, ist ein Zeichen von Dummheit, sich selbst die Schuld geben, ist der erste Schritt zur Einsicht; weder anderen noch sich selbst die Schuld geben, ist ein Z …

    Epiktet

  7. Ich beneide die Dummen um ihre Tollkühnheit: Sie sprechen den ganzen Tag.

    Michel de Montaigne

  8. Geist zu haben hat den großen Nachteil, dass man fortgesetzt genötigt ist, ihn an halbe Narren zu verschwenden.

    Stendhal

  9. Das Wort Esel, wenn's zurück gelesen wird, so heißt es lese; wahr ist, wenn jemand kein unverständiger Esel bleiben will, so muss er Bücher lesen.

    Abraham a Sancta Clara

  10. Die Allerklügsten und die Allerdümmsten ändern sich nie.

    Konfuzius

  11. Unsichtbar wird die Dummheit, wenn sie genügend grosse Ausmasse angenommen hat.

    Bertolt Brecht

  12. Lieber natürliche Dummheit als künstliche Intelligenz.

  13. Bloß ein Narr wechselt stets die Freunde.

    Hesiod

  14. Wie Wind im Käfige, wie Wasser in dem Siebe, ist guter Rat im Ohr der Torheit und der Liebe.

    Friedrich Rückert

  15. Besser ein dummer Wanderer als ein Weiser, der zu Hause sitzt.

  16. Es ist ebenso nutzlos als töricht, sich nicht in das Unabänderliche ruhig und still zu fügen

    Wilhelm von Humboldt

  17. Die Grenzen des Wissens zu erweitern bedarf völlig anderer intellektueller Voraussetzungen als die Grenzen des Unwissens zu erweitern

    Christa Schyboll

  18. Ein kluger Entschluss reift unverhofft, blitzschnell und ohne Erwägung, doch Dummheiten machen wir allzuoft nach reiflichster Überlegung.

    Oscar Blumenthal

  19. Die Leute, die den Reim für das wichtigste in der Poesie halten, betrachten die Verse wie Ochsen-Käufer von hinten.

    Georg Christoph Lichtenberg

  20. Die Geschichte ist nicht viel mehr als eine Aufzählung der Verbrechen, Narrheiten und Unglücksfällen der Menschheit.

    Edward Gibbon