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Sprüche über Erinnerung

470 Sprüche — Seite 11

Was vergangen ist, verschwindet nicht einfach, sondern lebt in der Erinnerung in neuer Form weiter. Sie bewahrt Stimmen, Gesichter, Schmerzen und Glücksmomente und verbindet damit Gegenwart und Vergangenheit auf eine Weise, die kein Besitz ersetzen kann. Deshalb gehört dieses Thema zu den innigsten Bereichen menschlichen Erlebens.

In stillen Augenblicken zeigt sich, wie sehr Erinnerung trösten, schmerzen und Identität stiften kann. Die Sprüche zu diesem Thema fassen jene innere Spurensammlung in Worte, durch die Menschen und Zeiten nicht ganz verloren gehen.

  1. Das Leben der Gefühlvollen hat drei Epochen: Erwartung, Vergessen, Erinnerung.

    Nikolai Michailowitsch Karamsin

  2. Der Eskimo in Kanada ist gleich mit seiner Nase da, um freundlich sich mit dir zu reiben. So soll auch unsere Freundschaft bleiben: Hab stets die Nase hochgestellt, und reib dich mit der ganzen W …

  3. Unter Buchen, unter Linden, wirst du einst ein Blümlein finden, welches leise zu dir spricht: "Lebe wohl! vergiss mein nicht".

  4. Der Winter geht nicht, ohne einen Blick zurück zu werfen.

  5. Wie schade, dass so wenig Raum ist zwischen der Zeit, wo man zu jung, und der, wo man zu alt ist!

    Charles-Louis de Montesquieu

  6. Kein größerer Schmerz, als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück

    Dante Alighieri

  7. Dein gedenk ich, still erfreut, selbsten in der Einsamkeit; ja, im dicksten Publikum schwebt mein Geist um Dich herum.

    Wilhelm Busch

  8. Sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen, sondern schließe deine Augen und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer.

  9. Vergiss nur nie bei deinem Streben, was deine Eltern dir gegeben, behalt sie lieb ein Leben lang, das ist für sie der schönste Dank!

  10. Denk ich an dich und du an mich, vergessen wir uns beide nicht.

  11. Im Alter gibt es keinen schöneren Trost, als dass man die ganze Kraft seiner Jugend Werken einverleibt hat, die nicht mitaltern.

    Arthur Schopenhauer

  12. Jede Erinnerung ist gefärbt durch das jetzige So-Sein, also durch einen trügerischen Blickpunkt.

    Albert Einstein

  13. Freundschaft heißt vergessen, was man gab, und in Erinnerung behalten, was man empfing.

    Alexandre Dumas

  14. Für trügende Hoffnungen entschädigen oft trügende Erinnerungen.

    Peter Sirius

  15. Wenn sich unsere Wege trennen und wir uns nicht mehr kennen, dann wollen wir doch dankbar sein, dass wir einst durften beisammen sein.

  16. Gemeinsame Erinnerungen sind manchmal die besten Friedensstifter.

    Marcel Proust

  17. Ach, das ist das Schöne an der Jugend, dass sie mit ebensoviel Hoffnungen operiert wie das Alter mit Erinnerungen.

    Bertha Freifrau von Suttner

  18. Worüber wir nicht ernsthaft nachgedacht haben, das vergessen wir bald

    Marcel Proust

  19. Worte sind das schlechteste Mittel, Schönheiten, die das Auge genossen hat, lebhaft wieder erstehen zu lassen.

    Otto Julius Bierbaum

  20. Das Gestern ist fort, das Morgen nicht da. Leb' also heute!

    Pythagoras