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Sprüche über Freiheit

336 Sprüche — Seite 8

Nichts berührt die Würde des Menschen unmittelbarer als die Freiheit. Sie meint nicht bloß Wahlmöglichkeiten, sondern die Fähigkeit, nach eigener Einsicht zu leben, Grenzen zu hinterfragen und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Darum gehört dieses Thema zu den stärksten politischen und persönlichen Idealen.

Ihre Tiefe zeigt sich darin, dass Freiheit ohne Maß und Mut schnell zur leeren Formel wird. Die Sprüche zu diesem Thema verbinden Unabhängigkeit mit Verantwortung und machen deutlich, warum echte Freiheit immer auch innere Befreiung verlangt.

  1. Die richtige Entscheidung habe ich getroffen, wenn ich aufatme, mich gerade mache und frei fühle.

    Else Pannek

  2. Ein gewisser Grad von Freiheit findet sich in jeder Staatsverfassung: der höchste Grad in keiner.

    Friedrich von Gentz

  3. Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten.

    Albert Camus

  4. Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit

    Mark Twain

  5. Was nützt die Freiheit des Denkens, wenn sie nicht zur Freiheit des Handelns führt.

    Jonathan Swift

  6. Es gibt kaum ein Wort heutzutage, mit dem mehr Mißbrauch getrieben wird als mit dem Worte "frei". Ich traue dem Wort nicht, aus dem Grunde, weil keiner die Freiheit für alle will; jeder will sie für s …

    Otto von Bismarck

  7. Der Unterschied zwischen Freiheit und Freiheiten ist so groß wie zwischen Gott und Göttern.

    Ludwig Börne

  8. Eine Frau kann das Leben einer Gefangenen führen. Eine Frau kann das Leben einer Prinzessin führen. Oder sie kann ihr eigenes Leben führen.

  9. Man ist in dem Maße zur Freiheit reif, als man zur Selbstkritik fähig ist.

    Martin Kessel

  10. Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave.

    Friedrich Nietzsche

  11. Auf die Frage "Was ist Freiheit?" antwortet ein Weiser: "Ein gutes Gewissen".

    Theodor Gottlieb von Hippel der Ältere

  12. Ohne Freiheit geht das Leben rückwärts

    Bertolt Brecht

  13. Der wirklich freie Mensch ist der, der eine Einladung zum Essen ausschlagen kann, ohne dafür einen Vorwand angeben zu müssen.

    Jules Renard

  14. Das höchste Glück des Menschen ist die Befreiung von der Furcht.

    Walter Rathenau

  15. Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit.

    Jean-Jacques Rousseau

  16. Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten

    Jean-Jacques Rousseau

  17. Was wir brauchen, um frei zu sein, ist die Liebe, die die Kraft hat, die Last der Welt freudig zu tragen.

    Rabindranath Tagore

  18. Das Alter hat die Heiterkeit dessen, der seine Fesseln los ist und sich nun frei gewegt

    Arthur Schopenhauer

  19. Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit

    Marie von Ebner-Eschenbach

  20. Vier eigene Wände machen einen Menschen frei.