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Sprüche über Gerechtigkeit

204 Sprüche — Seite 11

Kaum ein Begriff wird so oft beschworen und so schwer eingelöst wie die Gerechtigkeit. Sie betrifft Verteilung, Urteil, Anerkennung und die tiefe menschliche Erwartung, dass Maßstäbe nicht bloß nach Macht, sondern nach Recht und Würde gesetzt werden. Darum gehört dieses Thema zu den großen moralischen Fragen jeder Gemeinschaft.

Ihre Schwierigkeit liegt darin, dass Gerechtigkeit mehr verlangt als bloße Regelanwendung. Sie braucht Gewissen, Augenmaß und den ernsthaften Willen, dem Einzelnen und dem Ganzen zugleich gerecht zu werden.

  1. Die Rachsucht ist die Gerechtigkeit der Gemeinen.

    Hermann Stehr

  2. Seid stolz dem Bösen gegenüber und demütig im Guten, standhaft in der Erfüllung des Rechten und furchtsam vor dem Antlitz der Gerechtigkeit.

    Hermann Stehr

  3. Man soll frei sein, aber man soll gerecht und maßvoll sein.

    Alexandre Vinet

  4. In so manchen Staaten sind alle Bürger vor dem Gesetz gleich; vor dem Gesetz, nicht vor dem Gericht.

    Otto Weiss

  5. Oft ist bei Konflikten der eine Teil formell im Recht, der andere bloß tatsächlich.

    Otto Weiss

  6. Zu den gewandtesten Advokaten dieser Welt gehört das Gewissen.

    Otto Weiss

  7. Gar oft ist ohne Recht zerronnen, was ohne Recht man hat gewonnen.

    Bernhard Freidank

  8. Raum für alle hat die Erde, wer aber gibt jedem die ihm gebührende Zeit?

    Theodor Toeche-Mittler

  9. Je mächtiger man ist, desto eher ist man verpflichtet, gerecht zu sein, und stets bleibt Ehrlichkeit die vorteilhafteste Politik

    Hippolyte Taine

  10. Immer Gerechtigkeit für andere: Mut für uns selbst. Das sind zwei Tugenden, worin alle andern bestehen.

    Rahel Varnhagen von Ense

  11. Weisheit spannt den Willen ab und lässt ihn doch noch stark genug für das Rechte.

    August Pauly

  12. Was ist es doch Schönes und Heiliges um das Recht und wie schmutzig und verworren sind die Wege zu ihm!

    August Pauly

  13. Sei als Freund behutsam und gerecht, wer mit Misstrauen forscht, macht alles schlecht.

    Heinrich Martin

  14. Alle Belohnung muss bis zum Urheber gehen. Wenn der Urheber belohnt wird, so kann sich kein Fehler einschleichen.

    Lü Bu We

  15. Wer nicht imstande ist, Unrecht zu tun, muss sich daran gewöhnen, es zu erleiden.

    Luigi Pirandello

  16. Kein Mörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  17. Ein Advokat und ein Wagenrad wollen geschmiert sein.

  18. Was man nicht kann ändern, das muss man lassen schlendern.

  19. Was einem zu weit ist, ist dreien zu eng und nur zweien gerecht

  20. Es geht nicht wie bei der Äpfelfrau, dass man sich den Dicksten heraussucht