Sprüche über Kinder
278 Sprüche — Seite 7
In Kindern erscheint das Leben noch einmal als Anfang, Möglichkeit und unverbrauchter Blick auf die Welt. Sie bringen Leichtigkeit, Unmittelbarkeit und Wahrhaftigkeit mit sich und entlarven oft durch ihre bloße Gegenwart die Übertreibungen der Erwachsenen. Deshalb berührt dieses Thema Hoffnung, Verantwortung und Staunen zugleich.
Ihr Wert liegt nicht nur in dem, was aus ihnen werden soll, sondern in dem, was sie schon sind. Kinder erinnern an Vertrauen, Lernfreude und Schutzbedürftigkeit und machen sichtbar, wie entscheidend Fürsorge und Vorbild für jedes Wachsen sind.
Erziehen ist vor allem Sache des Herzens.
— Don Bosco
Das erste, was Kinder in der Schule lernen, ist, dass andere Kinder mehr Taschengeld bekommen als sie.
Kinder sind das einzige, was in einem modernen Haushalt noch mit der Hand gewaschen werden muss.
Der Winter ist den Kindern hold, die jüngsten sind's gewohnt. Ein Engel kommt, die Flüglein Gold, der gute Kinder lohnt.
— Johann Wolfgang von Goethe
Zu dem, "was einer hat", rechnete ich Frau und Kinder nicht, da er von diesen vielmehr gehabt wird.
— Arthur Schopenhauer
Das gibt sich, sagen schwache Eltern von den Fehlern ihrer Kinder. Oh nein! Es gibt sich nicht. Es entwickelt sich.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Der Umgang mit Kindern ist gesund für die Seele.
— Fjodor M. Dostojewski
Was einer daheim hat, das braucht er nicht aussen zu suchen.
Niemand der Kinder hat, braucht alt zu werden, wenn er nicht will. Er braucht nur an ihnen jung zu bleiben.
— Johannes von Müller
Bist du alt, so gehorche deinen Kindern!
Das Problem unserer Kinder ist, dass sie ihre Eltern erst in einem Alter bekommen, in dem es kaum noch Hoffnung gibt, sie noch ändern zu können.
Bäume sind für den Schatten da, Kinder fürs Alter.
Erwachsene Kinder pflegen ihren Vätern und Müttern innerlich bisweilen Plätze im Leben anzuweisen, die diese vielleicht nicht einzunehmen gewillt sind.
— Prentice Mulford
Gedanken wollen wie Kinder und Hunde, dass man mit ihnen spazieren geht.
— Christian Morgenstern
Heut sind du und ich noch Kind, doch die Zeit eilt so geschwind. Eh wir beide uns versehen, werden wir am Krückstock gehen.
Der Eber ist stets missgestimmt, weil seine Kinder Ferkel sind.
Du warst so jung, du starbst so früh, vergessen werden wir dich nie.
Kinder hast du nicht, du bekommst sie nur für eine gewisse Zeit geborgt. Und diese Zeit kann sehr lang werden
— Pearl S. Buck
Kinder sind eine Gabe Gottes. Das Zur-Welt-Kommen ist ein Geschenk.
Nur durch die Kinder vergessen wir Erwachsenen nicht, wie das Lachen geht