Sprüche und Zitate von Marie von Ebner-Eschenbach
181 Zitate — Seite 9
Über den Autor
Schriftsteller · Österreichisch · 1830 - 1916
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) war eine österreichische Freifrau und Schriftstellerin, deren psychologische Erzählungen zu den herausragenden deutschsprachigen Werken des 19. Jahrhunderts zählen.
Mehr auf WikipediaWas nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.
✦ 3.4Fortwährendem Entbehren folgt Stumpfheit ebenso wie übermässigem Genuss.
✦ 3.4Es gibt Frauen, die ihre Männer mit einer ebenso blinden, schwärmersichen und rätselhaften Liebe lieben wie Nonnen ihr Kloster
✦ 3.4Sei deines Willens Herr und deines Gewissens Knecht
✦ 3.3Gedanken, die schockweise kommen, sind Gesindel. Gute Gedanken erscheinen in kleiner Gesellschaft. Ein göttlicher Gedanke kommt allein.
✦ 3.3Im Grunde ist jedes Unglück gerade nur so schwer, wie man es nimmt.
✦ 3.3Wir entschuldigen nichts so leicht als Torheiten, die uns zuliebe begangen wurden.
✦ 3.3Zwischen Können und Tun liegt ein Meer und auf seinem Grunde gar oft die gescheiterte Willenskraft.
✦ 3.3Eine Vernunftehe schließen heißt in den meisten Fällen, alle seine Vernunft zusammenzunehmen, um die wahnsinnigste Handlung zu begehen, die ein Mensch begehen kann.
✦ 3.2Wenn du heute nicht etwas besser bist als gestern, bist du gewiss etwas schlechter
✦ 3.2Welcher Autor darf sagen, dass der Gedanke an die Oberflächlichkeit der meisten Leser ihm stets ein peinlicher und nicht mitunter auch ein tröstlicher sei?
✦ 3.2Ob zwei Leute gut getan haben, einander zu heiraten, kann man bei ihrer silbernen Hochzeit noch nicht wissen.
✦ 3.1Späte Freuden sind die schönsten; sie stehen zwischen entschwundener Sehnsucht und kommendem Frieden.
✦ 3.0Vaterlandsliebe ist erweiterte Familienliebe
✦ 2.9Die Jugend ist außerordentlich gut gegen mich, und ich erkenne es mit größter Dankbarkeit an. Manchmal komme ich mir aber doch vor wie der uralte Papagei, den niemand mehr verstand, weil er eine t …
Wohl dem, der sagen darf: Der Tag der Aussaat war der Tag der Ernte.
Die Erfolge des Tages gehören der verwegenen Mittelmäßigkeit.
Die kleinen Miseren des Lebens helfen uns manchmal über sein großes Elend hinweg.
Der herbste Tadel lässt sich ertragen, wenn man fühlt, dass derjenige, der tadelt, lieber loben würde.
Zur Größe hat sich schon mancher aufgerungen, aufgeschwungen, aufgeduldet, keiner aber hat sich noch zu ihr aufgeblasen.