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Sprüche über Ruhe

451 Sprüche — Seite 14

In einer lauten und beschleunigten Welt wirkt Ruhe fast wie ein verlorenes Gut. Sie ist weit mehr als Schweigen oder Stillstand, denn in ihr sammeln sich Klarheit, Selbstbeherrschung und die Möglichkeit, wieder bei sich selbst anzukommen. Deshalb gehört dieses Thema zu den stillen Voraussetzungen eines geordneten Lebens.

Wer sie findet, gewinnt nicht nur Entspannung, sondern oft auch einen klareren Blick auf das Wesentliche. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Ruhe mit Besinnung, Würde und innerer Stärke verbunden ist.

  1. Durch Leichtfertigkeit verliert man die Wurzeln, durch Unruhe die Übersicht.

    Laotse

  2. Gebt den Leuten mehr Schlaf - und sie werden wacher sein, wenn sie wach sind.

    Kurt Tucholsky

  3. Nicht nur die Angst ist ansteckend, sondern auch die Ruhe und die Freude, mit der wir dem jeweils Auferlegten begegnen.

    Dietrich Bonhoeffer

  4. Wo die Stille mit dem Gedanken Gottes ist, da ist nicht Unruhe noch Zerfahrenheit.

    Franz von Assisi

  5. Eine halbe Stunde Meditation ist absolut notwendig, ausser, wenn man sehr beschäftigt ist, dann braucht man eine ganze Stunde.

    Franz von Sales

  6. Wenn dir ein Wort auf der Zunge brennt ... lass es brennen.

  7. Die Ruhe tötet, nur wer handelt, lebt.

    Theodor Körner

  8. Bleib ruhig: In hundert Jahren ist alles vorbei.

    Ralph Waldo Emerson

  9. Es legte Adam sich im Paradiese schlafen, da ward aus ihm das Weib geschaffen. Du armer Vater Adam du! Dein erster Schlaf war deine letzte Ruh'.

    Matthias Claudius

  10. Geh mit dir selbst streng ins Gericht, und wenn's dir nicht gelingt, von innen die Ruh, das Glück dir zu erringen: von außen kommt das Glück dir nicht!

    Friedrich von Bodenstedt

  11. Die Stille ist nicht auf den Gipfeln der Berge, der Lärm nicht auf den Märkten der Städte; beides ist in den Herzen der Menschen.

  12. Habe Geduld in allen Dingen, vor allem aber mit dir selbst.

    Franz von Sales

  13. Frischer Schnee bedeckt die Felder, nur noch Stille, weit und breit. und in einem Augenblick spüre ich die Ewigkeit.

  14. Sollen dich die Dohlen nicht umschrei'n, musst du nicht Knopf auf dem Kirchturm sein.

    Johann Wolfgang von Goethe

  15. Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, ohne Furcht, was man im Lande glaubt: wo man singt, da wird kein Mensch beraubt, Bösewichter haben keine Lieder.

    Johann Gottfried Seume

  16. Das Spiel gleicht einer Erholung, und da man nicht ununterbrochen arbeiten kann, bedarf man der Erholung.

    Aristoteles

  17. Die Natur des Geistes ist so geartet, dass uns der Wechsel meist mehr Erholung schafft als die Ruhe.

    Ernst von Feuchtersleben

  18. Wir kommen nur, um zu schlafen, wir kommen nur, um zu träumen. Es ist nicht wahr, es ist nicht wahr, dass wir zum Leben auf die Erde gekommen sind.

  19. Enten legen ihre Eier in Stille. Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt ißt Hühnereier

    Henry Ford

  20. Der Unglückliche braucht Tätigkeit wie der Glückliche Ruhe.

    Jean Paul