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Sprüche über Schutz

267 Sprüche — Seite 11

Was bewahrt, begrenzt und vor Schaden sichert, besitzt oft einen höheren Wert, als im ersten Augenblick erkennbar ist. Schutz bedeutet nicht nur Abwehr, sondern auch Fürsorge, Verantwortung und das kluge Wissen darum, dass nicht alles offen und ungesichert bleiben darf. Darum hat dieses Thema eine stille, lebensnahe Bedeutung.

Sein tieferer Sinn liegt darin, Raum für Wachstum, Vertrauen und Verletzlichkeit zu schaffen. Schutz zeigt sich in Regeln, Nähe, Wachsamkeit und Rückhalt und erinnert daran, dass Freiheit erst dort gut gedeiht, wo das Wesentliche nicht schutzlos preisgegeben wird.

  1. Nur dem friedlichen Bürger gebührt von seiten der Gesellschaft Schutz.

    Georg Büchner

  2. Arbeit schafft Hornhaut gegen den Kummer.

    Marcus Tullius Cicero

  3. Wer zufrieden ist, kann nie zugrunde gerichtet werden.

    Laotse

  4. Traurige trösten heisst: ihnen den Mantel der Geborgenheit umlegen

  5. Jeder Freund ist des anderen Sonne; er zieht und er folgt

    Jean Paul

  6. Mögen Sünden und Verlust im Laufe diesen Tages von mir fern gehalten werden.

  7. Vor dem Sturz bewahren ist besser, als nach dem Sturz auf die Beine helfen.

  8. Die Ehe ist die einzige Art von Vertrag, der für die vertragschließenden Parteien sämtliche Gesetze suspendiert, die die Beziehung zwischen ihnen schützen sollen.

    George Bernard Shaw

  9. Keinen Tag soll es geben, an dem ihr sagen müsst, niemand ist da, der uns hört. Keinen Tag soll es geben, an dem ihr sagen müsst, niemand ist da, der uns schützt. Keinen Tag soll es geben, an de …

  10. Mögen die Regentropfen sanft auf dein Haupt fallen; Möge der weiche Wind deinen Geist beleben; Möge der sanfte Sonnenschein dein Herz erleuchten; Mögen die Lasten des Tages leicht auf dir liegen; …

  11. Freundschaft ist ein schützender Baum.

    Samuel Taylor Coleridge

  12. Wenn der Hund wacht, mag der Hirte schlafen.

  13. Soldaten sind des Feindes Trutz, des Landes Schutz.

  14. Wer ohne Beil los zieht, dem kann im Walde nicht wohl sein

    Gottfried Keller

  15. Ach, mein liebes Geld. Mein liebes Geld, mein bester Freund! Man hat dich mir gestohlen. Meine Stütze habe ich verloren, mein Trost und meine Freude.

    Jean-Baptiste Molière

  16. Die menschliche Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müsste, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden.

  17. Die leere Form ist nicht Schönheit, sie ist das Gewand der Schönheit.

    Romain Rolland

  18. Ein Buch, das man stützt, ist ein Buch, das sinkt.

    Antoine de Rivarol

  19. Nur wer irgendein Ideal, das er ins Leben ziehen will, in seinem Innern hegt und nährt, ist verwahrt gegen die Gifte und Schmerzen der Zeit.

    Jean Paul

  20. Unsere Seele muss, wenn sie nicht verkommen will, jeden Tag ihre Wäsche wechseln.

    Gottfried Keller