Sprüche über Schutz
267 Sprüche — Seite 11
Was bewahrt, begrenzt und vor Schaden sichert, besitzt oft einen höheren Wert, als im ersten Augenblick erkennbar ist. Schutz bedeutet nicht nur Abwehr, sondern auch Fürsorge, Verantwortung und das kluge Wissen darum, dass nicht alles offen und ungesichert bleiben darf. Darum hat dieses Thema eine stille, lebensnahe Bedeutung.
Sein tieferer Sinn liegt darin, Raum für Wachstum, Vertrauen und Verletzlichkeit zu schaffen. Schutz zeigt sich in Regeln, Nähe, Wachsamkeit und Rückhalt und erinnert daran, dass Freiheit erst dort gut gedeiht, wo das Wesentliche nicht schutzlos preisgegeben wird.
Nur dem friedlichen Bürger gebührt von seiten der Gesellschaft Schutz.
— Georg Büchner
Arbeit schafft Hornhaut gegen den Kummer.
— Marcus Tullius Cicero
Wer zufrieden ist, kann nie zugrunde gerichtet werden.
— Laotse
Traurige trösten heisst: ihnen den Mantel der Geborgenheit umlegen
Jeder Freund ist des anderen Sonne; er zieht und er folgt
— Jean Paul
Mögen Sünden und Verlust im Laufe diesen Tages von mir fern gehalten werden.
Vor dem Sturz bewahren ist besser, als nach dem Sturz auf die Beine helfen.
Die Ehe ist die einzige Art von Vertrag, der für die vertragschließenden Parteien sämtliche Gesetze suspendiert, die die Beziehung zwischen ihnen schützen sollen.
— George Bernard Shaw
Keinen Tag soll es geben, an dem ihr sagen müsst, niemand ist da, der uns hört. Keinen Tag soll es geben, an dem ihr sagen müsst, niemand ist da, der uns schützt. Keinen Tag soll es geben, an de …
Mögen die Regentropfen sanft auf dein Haupt fallen; Möge der weiche Wind deinen Geist beleben; Möge der sanfte Sonnenschein dein Herz erleuchten; Mögen die Lasten des Tages leicht auf dir liegen; …
Freundschaft ist ein schützender Baum.
— Samuel Taylor Coleridge
Wenn der Hund wacht, mag der Hirte schlafen.
Soldaten sind des Feindes Trutz, des Landes Schutz.
Wer ohne Beil los zieht, dem kann im Walde nicht wohl sein
— Gottfried Keller
Ach, mein liebes Geld. Mein liebes Geld, mein bester Freund! Man hat dich mir gestohlen. Meine Stütze habe ich verloren, mein Trost und meine Freude.
— Jean-Baptiste Molière
Die menschliche Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müsste, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden.
Die leere Form ist nicht Schönheit, sie ist das Gewand der Schönheit.
— Romain Rolland
Ein Buch, das man stützt, ist ein Buch, das sinkt.
— Antoine de Rivarol
Nur wer irgendein Ideal, das er ins Leben ziehen will, in seinem Innern hegt und nährt, ist verwahrt gegen die Gifte und Schmerzen der Zeit.
— Jean Paul
Unsere Seele muss, wenn sie nicht verkommen will, jeden Tag ihre Wäsche wechseln.
— Gottfried Keller