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Sprüche über Schutz

267 Sprüche — Seite 2

Was bewahrt, begrenzt und vor Schaden sichert, besitzt oft einen höheren Wert, als im ersten Augenblick erkennbar ist. Schutz bedeutet nicht nur Abwehr, sondern auch Fürsorge, Verantwortung und das kluge Wissen darum, dass nicht alles offen und ungesichert bleiben darf. Darum hat dieses Thema eine stille, lebensnahe Bedeutung.

Sein tieferer Sinn liegt darin, Raum für Wachstum, Vertrauen und Verletzlichkeit zu schaffen. Schutz zeigt sich in Regeln, Nähe, Wachsamkeit und Rückhalt und erinnert daran, dass Freiheit erst dort gut gedeiht, wo das Wesentliche nicht schutzlos preisgegeben wird.

  1. Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen müssen wie die Cholera und die Pest.

    Robert Koch

  2. Am Morgen, denke daran wer die Sonne aufgehen lässt, am Mittag, denke daran wer dir durch den Tag hilft, und am Abend denke daran, dem zu danken der dich bis hierher begleitet hat.

  3. Darin besteht die Liebe: Dass sich zwei Einsame beschützen und berühren und miteinander reden.

    Rainer Maria Rilke

  4. Man muss sich einen Stecken in der Jugend schneiden, damit man im Alter daran gehen kann

  5. Jeder lebt hinter einem Gitter, das er mit sich herumträgt.

    Franz Kafka

  6. Den Leib können sie töten, nicht aber die Seele.

    Ulrich Zwingli

  7. Ein kratzbürstiges Weib ist der beste Zaun ums Haus.

  8. Wenn ich mit einem Fuß im Grabe stehe, werde ich die Wahrheit über die Frauen sagen. Ich werde sie sagen, in meinen Sarg springen, den Deckel über mich ziehen und rufen: "Jetzt macht, was ihr woll …

    Leo Tolstoi

  9. Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn es vonnöten ist. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz.

    Franz von Assisi

  10. Das Land, das die Fremden nicht beschützt, ist zum Untergang verurteilt.

    Johann Wolfgang von Goethe

  11. In Luftschlössern lässt sich leicht Zuflucht suchen. Und leicht zu bauen sind sie auch.

    Henrik Johan Ibsen

  12. Gücklicherweise kann der Mensch nur einen gewissen Grad des Unglücks fassen; was darüber hinausgeht, vernichtet ihn oder lässt ihn gleichgültig.

    Johann Wolfgang von Goethe

  13. Selbst Freunde sollten durch eine hohe Mauer getrennt sein

  14. Gottes Schutz scheint uns entbehrlich, solange wir ihn besitzen.

    Antonius von Padua

  15. Die Moral ist immer die Zuflucht der Leute, welche die Schönheit nicht begreifen.

    Oscar Wilde

  16. Die Politik hat nicht zu rächen,was geschehen ist, sondern dafür zu sorgen, dass es nicht wieder geschehe.

    Otto von Bismarck

  17. Macht an sich ist kein Segen, außer sie wird benutzt, um Unschuldige zu schützen.

    Jonathan Swift

  18. Die Klage über die Stärke des Wettbewerbs ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen.

    Walter Rathenau

  19. Was der Anzug für den Menschen, ist der Sattel für das Pferd.

  20. Ich hülle mich in meine Tugend ein. Das nenn ich leicht gekleidet sein.

    Johann Christoph Friedrich Haug